BVG AöR legt Geschäftsbericht vor

Autor: Stefan Hennigfeld

Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR konnte im Jahr 2016 zum dritten Mal in Folge ein positives Geschäftsergebnis vermelden. Der Aufsichtsrat genehmigte den Jahresabschluss am 26. April. Das Jahr 2016 endete für den Konzern mit einem Plus von 11,7 Millionen Euro im handelsrechtlichen Jahresergebnis.

Zugleich senkte das landeseigene Unternehmen seinen Schuldenstand um fast zehn Millionen Euro auf jetzt 689 Millionen Euro. Und die BVG AöR investierte weiter in neue Fahrzeuge, neue Aufzüge, eine leistungsfähige Infrastruktur und moderne Bahnhöfe. Von rund 402 Millionen Euro im Jahr 2015 stiegen die Gesamtinvestitionen noch einmal deutlich auf 406,7 Millionen Euro im Jahr 2016.

„Die BVG ist wirtschaftlich gesund und stellt die Weichen für den Verkehr der Zukunft“, sagte Vorstandschefin Sigrid Nikutta. „Mit unseren Bussen und Bahnen halten wir unsere Stadt rund um die Uhr verlässlich in Bewegung. Genauso verlässlich sind wir dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung aber auch als einer der größten Arbeitgeber Berlins.“

Ein Hauptfaktor für die positive Bilanz war auch 2016 die Entwicklung der Fahrgastfahrten. 2015 hatte die BVG erstmals in der Nachkriegsgeschichte die Milliardengrenze geknackt. Und die Tendenz ist ungebrochen. Mit 1,0454 Milliarden Fahrgastfahrten verzeichnete die BVG AöR binnen Jahresfrist ein weiteres Wachstum um 3,5 Prozent und lag damit weit über dem Durchschnitt der ÖPNV-Branche in Deutschland (laut VDV und Statistischem Bundesamt durchschnittlich plus 1,8 Prozent im Jahr 2016).

Mit 457.000 Zeitkarteninhabern verzeichnet die BVG AöR auch hier einen neuen Höchststand. Dazu kommen die, die ihr Abonnement etwa bei der Deutschen Bahn abgeschlossen haben. Der Mitarbeiterstand blieb mit rund 14.400 Personen in etwa konstant – zusätzliche zu den Angestellten der privaten Subunternehmen.

 

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a

 

 

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