Erste XL-Busse fahren in Wien

 

(Österreich) Autor:Stefan Hennigfeld

Seit letzter Woche setzen die Wiener Linien die ersten fünf der neuen XL-Busse auf der Buslinie 11B ein. Für die Fahrgäste bedeutet das mehr Platz im Fahrzeug und damit mehr Komfort. Die Kapazität gegenüber den herkömmlichen Gelenkbussen ist beim 20 Meter langen XL-Bus um bis zu 20 Prozent größer. Bis Jahresende werden insgesamt 17 XL-Busse auf den Straßen Wiens unterwegs sein. Die neuen Mercedes-Busse sind natürlich barrierefrei zugänglich und verfügen über Klimaanlage, Videoüberwachung und ein modernes Fahrgastinformationssystem.

Durch Außenschwenk-Schiebetüren vergrößert sich der Ein- und Ausstiegsbereich im Bus und sorgt so für mehr Platz. Mit moderner LED-Beleuchtung ist der Bus-Innenraum hell und freundlich gestaltet. Die Wiener Linien setzen die Modernisierung ihrer Busflotte kontinuierlich fort. Bis 2019 ersetzen rund 200 moderne und umweltfreundliche Autobusse die älteren Busmodelle.

Die neue Busgeneration erfüllt die Abgasnorm Euro VI, die die Emissionen der Fahrzeuge auf ein Minimum reduziert. Dieser Großauftrag der Wiener Linien hat dazu geführt, dass die Industrie zum ersten Mal seit einigen Jahren überhaupt wieder besonders lange Gelenkbusse anbietet. Nachdem die Hamburger Hochbahn das Konzept mit Doppelgelenkbussen aufgegeben hat, gab es mangels Nachfrage zeitweise nichts dergleichen auf dem Markt. Einzelne überlange Busse gibt es inzwischen auch wieder in Dresden.



Stefan Hennigfeld
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