Hochrhein-Elektrifizierung soll kommen

 

(Baden-Württemberg, Schweiz) Autor:Stefan Hennigfeld

Das Land Baden-Württemberg, das Landratsamt Waldshut und die Deutsche Bahn haben eine Finanzierungsvereinbarung zur Entwurfs- und Genehmigungsplanung der Hochrheinstrecke unterzeichnet. Damit ist der Weg frei für die 2012 ins Stocken geratene Planung der Elektrifizierung der Hochrheinbahn. „Was lange währt, wird endlich gut – ich freue mich sehr, heute die Finanzierungsvereinbarung unterzeichnen zu können“ sagte Ministerialdirektor Uwe Lahl.

Mit der Unterzeichnung dieser Finanzierungvereinbarung können die Planungen zur Elektrifizierung der Hochrheinbahn weitergehen. Sie waren Ende 2012 ins Stocken geraten, da lange Unklarheit über die Finanzierung des Projekts herrschte. Mit der Zusage des Bundes, das Bundes-GVFG-Programm weiterzuführen, ergab sich dann eine realistische Initiative.

Eine Beteiligung des Schweizer Bundes aus dem Bahninfrastrukturfonds wird von der Region angestrebt. Dirk Rompf, Vorstand Netzplanung und Großprojekte, DB Netz AG ergänzte: „Mit Blick auf die Elektrifizierung der 75 Kilometer langen Hochrheinstrecke zwischen Basel Badischer Bahnhof und Erzingen kommen wir heute einen entscheidenden Schritt voran, um künftig Züge durchgängig elektrisch und umweltfreundlich von Basel nach Konstanz fahren zu können.“

Vor allem ermöglicht die Elektrifizierung attraktive Durchbindungen im grenzüberschreitenden Schienenverkehr sowie im Verkehr zwischen schweizerischen Endpunkten über deutsches Gebiet. Mit diesem Projekt kann ein wichtiges Zeichen für die grenzüberschreitende Entwicklung von deutsch-schweizerischen Agglomerationen gesetzt werden, welches weit über den unmittelbaren Grenzraum hinaus bis weit in die beiden Inländer hineinreicht.



Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a

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