Ruhrbahn baut neue Werkstatt

 

(VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

In der letzten Woche begannen die vorbereitenden Arbeiten zur neuen Ruhrbahn-Werkstatt auf dem Betriebshof Stadtmitte. Das Gebäude in dem sich zuletzt die Werkstatt Vertriebssysteme befunden hat wurde abgerissen. „Neben der Modernisierung unserer Fahrzeugflotte müssen wir weiter in unsere technische Infrastruktur investieren. Diese ist mit im Schnitt fünfzig Jahren veraltet und macht eine Sanierung dringend notwendig.

Der Neubau der Betriebswerkstatt im Betriebshof Stadtmitte ist daher ein wichtiger Meilenstein für die Ruhrbahn und Teil der Neuordnung unseres städteübergreifenden Unternehmens“, erklärt Michael Feller, Geschäftsführer Ruhrbahn (Ressort Personal, Markt & Technik) die Bedeutung der Baumaßnahme.

„Die Modernisierung der Straßenbahninfrastruktur sowie die Schaffung der Barrierefreiheit im ÖPNV-Netz sind zwei der wesentlichen Handlungsprioritäten der Ruhrbahn am Standort Essen für die nächsten zehn Jahre, die sich aus den formulierten Leitlinien des Nahverkehrsplans ableiten lassen“, so Feller weiter.

Im Zeitraum von Februar 2018 bis zur ersten Jahreshälfte 2021 entsteht auf der ehemaligen Parkplatzfläche auf dem Ruhrbahn-Betriebsgelände an der Goldschmidtstraße ein neues Werkstattgebäude. Auf circa 4.000 Quadratmeter Grundfläche und einem Volumen von 35.000 Kubikmetern entstehen modern ausgestattete Werkstattarbeitsplätze für rund 30 Mitarbeiter.

Kernstück der Betriebswerkstatt wird neben Dacharbeitsbühnen, Arbeitsgruben und Krananlagen die Unterflurdrehmaschine sein; diese befinden sich aktuell noch am Standort Mülheim. Die neue Betriebswerkstatt wird 90 Meter lang und 42 Meter breit sein. Auf sechs Gleisen können die Straßenbahnen zukünftig rein- und rausgefahren werden. An insgesamt zehn Arbeitsplätzen können die rund 90 Essener Straßenbahnen gewartet, repariert und gereinigt werden.



Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
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