Ruhrbahn optimiert Schutzscheiben

 

(VRR) Autor:Stefan Hennigfeld

In fast allen Bussen der Ruhrbahn GmbH können ab dem 12. August 2020 wieder Tickets gekauft werden. Möglich ist dies, weil die bereits vorhandenen Abtrennungen zwischen Fahrgastraum und Fahrerkabine zum Schutz von Fahrpersonal und Fahrgästen vor einer möglichen Virenübertragung bis dahin optimiert wurden: Alle Busse mit Sprechbohrungen in der Schutzscheibe erhielten eine Art „Spuckschutzaufsatz“, der zusätzliche Sicherheit schafft.

Wo vorhanden und notwendig, wurden dazu die Ausgabeöffnungen für den Ticketverkauf verkleinert, um einen direkten Handkontakt größtmöglich zu vermeiden. Durch diese Maßnahmen ist nun bei fast allen Bussen der Ruhrbahn der Einstieg durch die vordere Tür wieder möglich. Fahrgäste betreten den Bus dann wieder wie gewohnt durch die vordere Tür, können ihr Ticket beim Fahrpersonal kaufen und sorgen dazu noch für eine bessere Einhaltung der Hygienemaßnahmen, denn sie steigen hinten wieder aus.

„Nach wie vor hat die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Fahrgäste für uns oberste Priorität. Mit dem kontrollierten Vordereinstieg können wir jedoch nun bei der Nutzung unserer Busse ein Stück Normalität in der Corona-Krise schaffen“, sagt Uwe Bonan, Geschäftsführer der Ruhrbahn GmbH. Nach wie vor gilt die Maskenpflicht in Bussen, Bahnen, Haltestellen und Betriebsanlagen der Ruhrbahn GmbH, also ausdrücklich auch in den unterirdischen Bahnhöfen in der Stadt Essen.




Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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