Schienenbranche bleibt Jobmotor

 

(Allgemein) Autor:Stefan Hennigfeld

Die Schienenbranche bleibt trotz der Corona-Krise ein Beschäftigungsmotor. Zwei Drittel der Unternehmen wollen in den nächsten zwölf Monaten wieder zusätzliche Arbeitnehmer einstellen. Nur zwei Prozent planen einen Stellenabbau. Dies zeigt eine Branchen-Umfrage der Allianz pro Schiene. „Die Schiene ist nicht nur ein attraktiver Arbeitgeber, der sinnvolle Tätigkeiten in einer nachhaltigen und klimafreundlichen Branche anbietet“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Sie ist auch ein sicherer Arbeitgeber mit hervorragenden Perspektiven für die Beschäftigten.“ Besonders gefragt sind laut der Umfrage Lokführer, Fahrdienstleiter und Zugbegleiter. Aber die Firmen suchen auch stark in den technischen Berufen, also Ingenieure, Architekten oder Konstrukteure.

Der Personalbedarf erstreckt sich über die gesamte Schienenbranche. „Die Bahnindustrie sucht weiterhin qualifiziertes Personal, beispielsweise für die Inbetriebnahme von Schienenfahrzeugen und in der Leit- und Sicherungstechnik. Aber auch andere Bereiche im Schienensektor wollen ihren Personalbestand aufstocken“, sagte Gisela Rose-Bauch, Sprecherin des Allianz pro Schiene-Recruiting-Netzwerkes. Auch nach der Corona-Krise stehen die Zeichen auf Wachstum. Wie die Branchenumfrage zeigt, haben die Corona-Einschränkungen den langfristigen Beschäftigungsaufschwung unterbrochen, ihn jedoch nicht gestoppt. Der Personalbedarf bleibt also langfristig hoch.



Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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58453 Witten


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