Schleswig-Holstein: Modernisierungsprogramm startet

(Schleswig-Holstein) Autor:Stefan Hennigfeld

In Schleswig-Holstein wird das Modernisierungsprogramm für die Bahnstationen im Land fortgesetzt. Bernhard Wewers, Geschäftsführer des Nahverkehrsverbundes Schleswig-Holstein (NAH.SH), und Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender der DB Station und Service AG, haben zwei Rahmenvereinbarungen unterzeichnet, die die Maßnahmen und ihre Finanzierung für die nächsten sieben Jahre festlegen.

Insgesamt 41 Stationen sollen ganz oder teilweise modernisiert werden, darunter fällt auch der Bau sieben neuer Bahnstationen. Ziel des gemeinsamen Investitionsprogramms ist es, nach und nach alle Bahnstationen im Land zu überarbeiten und Fahrgästen eine ansprechende und gut nutzbare Infrastruktur zu bieten.

Vorgesehen sind konkret der Umbau für die Barrierefreiheit der Stationen, Bahnsteigverlängerungen und Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität verbessern. Zu den Bahnhöfen, die grundlegend erneuert und barrierefrei ausgebaut werden sollen, gehören zum Beispiel die in Elmshorn, Neumünster, Westerland und Schwarzenbek. In Neumünster identifizierten Wewers und Koch bei ihrem Besuch gestern gleich mehrere Baustellen.

NAH.SH-Geschäftsführer Bernhard Wewers: „Der Bahnhof hat für Pendler und Touristen eine große Bedeutung, weil hier fünf Bahnlinien zusammentreffen. Wir ärgern uns schon seit langem über den schlechten Zustand – zum Beispiel der Unterführung oder der Wartebereiche. Umso wichtiger ist es mir, dass wir jetzt gemeinsam Geld und Zeit in die Hand nehmen, um die Situation grundlegend zu verbessern – und dann die Bahnhöfe in Schleswig-Holstein viel besser gepflegt werden.“

Die Gesamtkosten aller in der Vereinbarung festgeschriebenen Modernisierungsmaßnahmen liegen mit Planungsleistungen bei rund 60,2 Millionen Euro. Die Kosten werden zur Hälfte aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und zur Hälfte aus Bundesmitteln sowie Eigenmitteln der DB Station und Service AG getragen. Der genaue tatsächliche Eigenanteil der DB AG ist jedoch nicht bekannt.



Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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