WLAN bei der Westfalenbahn

 

(Niedersachsen) Autor:Stefan Hennigfeld

Über 1,3 Millionen Euro investieren die Auftraggeber der Westfalenbahn, um den Fahrgästen in den Zügen schnelleres WLAN zu bieten. Das Geld stammt von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der Region Hannover und dem Regionalverband Großraum Braunschweig. Die Züge sind zwischen Braunschweig, Rheine und Bielefeld (RE60/RE70) sowie Rheine und Emden (RE15) unterwegs.

Die Westfalenbahn selbst beteiligt sich mit rund 150.000 Euro. „Mit diesem Projekt modernisieren wir das WLAN-Angebot auf zwei wichtigen Strecken. Für Fahrgäste ist das ein wichtiger Punkt. Unter dem Stichwort „Komfort“ wir sehen es auch als Schritt, um die Fahrgastinformationen – vor allem bei Störungen – zu verbessern“, sagt Carmen Schwabl, Geschäftsführerin der LNVG.

Mit jeweils zwölf Access-Points in den Doppelstockzügen (Linien RE60/RE70), sowie vier Access-Points in den FIRT3-Triebzügen (Linie RE15) bietet die WestfalenBahn ab sofort ein zuverlässiges Internet aus drei Mobilfunknetzen für ihre Fahrgäste an. Mit konstanten Geschwindigkeiten im LTE-Bereich können die Fahrgäste täglich auf ein Datenvolumen von 1 GB zugreifen – soweit die Netzabdeckung entlang der Strecken dies zulässt.

„In enger Abstimmung mit der LNVG wurde bereits seit letztem Jahr unter der Projektleitung von Herrn Jamelle an der Modernisierung gearbeitet. Inmitten einer Vielzahl von Aufgaben hat das Team aus Instandhaltung und Betrieb dieses über eine Million Euro Projekt trotz Lieferschwierigkeiten in den Zeiten von COVID-19 bewältigt.“ so Thomas Kopp, Geschäftsführer der Westfalenbahn. „Mit der Modernisierung möchten wir den steigenden Bedarf der Fahrgäste decken und die Fahrt in unseren Zügen noch angenehmer gestalten.“



Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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