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ÖVP fordert Studenten-Ticket in Wien

04.08.22

Bereits seit vielen Jahren ist das 365-Euro-Jahresticket ein voller Erfolg in Wien. Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) fordert nun zusätzlich die Einführung eines weiter vergüngstigten Jahrestickets, das sich an Studenten richten soll. „Die Bundesregierung investiert weitere 80 Millionen Euro in den öffentlichen Verkehr und ermöglicht somit billigere Öffi-Tickets. Die Stadt Wien hingegen stellt sich hinsichtlich unserer Forderung nach einer Studenten-Jahreskarte taub“, so Landesparteiobmann Karl Mahrer.

Ende Juni lief das für dieses Sommersemester gültige Studenten-Ticket der Wiener Linien ab. Um die Lücke bis zum kommenden Wintersemester zu überbrücken, müssen sich Studenten nun mit großem bürokratischem Aufwand Monatskarten für je dreißig Euro besorgen. Damit werden Studenten in der Universitätsstadt Wien durch das Ticketsystem der Wiener Linien besonders benachteiligt.

„Studenten sind die einzige Gruppe, für die es keine Jahreskarte gibt. Sie müssen vier Mal im Jahr Tickets für die Wiener Öffis kaufen. Das ist nicht nur unnötig bürokratisch, sondern schlichtweg benachteiligend“, so Gemeinderat und ÖVP-Wien Jugendsprecher Harald Zierfuß. Die Wiener Volkspartei möchte Studierenden das Leben einfacher machen und fordert daher ein günstiges Studententicket für das ganze Jahr. Die Universitätsstadt Wien dürfe nicht länger besonders gute Tarife für Studenten blockieren, sondern müsse auch hier vorbildlich vorangehen.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de