11.12.23
Die DB AG legt bis Ende 2024 einen Sprint für mehr Komfort und Barrierefreiheit an den Bahnhöfen entlang der Riedbahn ein. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) investiert sie rund 130 Millionen Euro in wirkungsvolle Verbesserungen an zwanzig Stationen in Hessen und Baden-Württemberg, die für die Bahnkunden sofort sichtbar und spürbar sind.
Damit erneuert die DB vor und während der Generalsanierung erstmals Bahnhöfe und Netz aus einem Guss. Ziel ist es, das Erlebnis der Reisenden am Bahnhof und im Bahnhofsumfeld zu verbessern. Die DB arbeitet bei der Gestaltung der Bahnhöfe an der Riedbahn mit wiederkehrenden Farben und Motiven, die eine Verbindung zwischen den Stationen schaffen. Sie modernisiert unter anderem Fassaden, Wandflächen, Decken, Bodenbeläge sowie Treppen und Zugänge. Für mehr Komfort sorgen zum Beispiel zusätzliche oder modernere Sitzbänke und LED-Beleuchtung.
Um vor allem mobilitätseingeschränkten Fahrgästen das Reisen auf der Schiene zu vereinfachen, werden die Stationen barrierefrei: So bekommen die Bahnhöfe neue Aufzüge oder Rollstuhlrampen, taktile Leitstreifen oder Handlaufschilder an Treppengeländern. Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB Station&Service AG: „Wir gestalten die Stationen einladend und stärken durch Identität stiftende Gestaltung den Wiedererkennungswert vor Ort.“
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de