15.12.23
Der RBS erneuert seine Fahrzeugflotte und schafft so mehr Platz und Komfort für seine Fahrgäste: In den nächsten Jahren sollen rund zwanzig neue Züge auf der Regionalexpress-Linie Solothurn–Bern (RE5) in Betrieb genommen werden. Dazu wurde heute eine öffentliche Ausschreibung publiziert. Um die ältesten Züge des RBS zu ersetzen und längere Züge auf der Linie Solothurn-Bern (RE5) einsetzen zu können, beschafft der RBS neue Fahrzeuge.
Insgesamt wurden zwanzig Triebzüge plus Optionen in zwei Losen ausgeschrieben: 14 Fahrzeuge sollen voraussichtlich ab 2028 in Betrieb genommen werden, weitere sechs Fahrzeuge frühstens ab 2029. Damit werden die Fahrgäste komfortabler und mit mehr Platz reisen können. Die neuen Triebzüge sind, wie die bestehenden RBS-Züge, sechzig Meter lang und werden dereinst neu auch als sogenannte Dreifachtraktion mit einer Länge von 180 Meter unterwegs sein können.
Damit schafft der RBS deutlich mehr Kapazität für die bereits heute sehr gut ausgelastete Strecke zwischen Solothurn und Bern. Die neuen, modernen Fahrzeuge werden über ein großes Beschleunigungsvermögen, barrierefreie Einstiege mit Schiebetritten mit variabler Ausfahrweite sowie großzügige Multifunktionsflächen für Kinderwagen, Fahrräder, Gepäck und Rollstühle verfügen. Auch ein Erste-Klasse-Abteil ist vorgesehen. Die bestehenden Züge sind rund dreißig Jahre alt und stehen trotz Sanierung zur Ausmusterung an.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de