13.05.25
Um die Angebote von Bussen und Bahnen in der Bundeshauptstadt künftig noch besser auf die Nachfrage und die Bedürfnisse der Fahrgäste abzustimmen, können jetzt alle mithelfen. Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR testet ein neues Verfahren und bittet ihre Fahrgäste um eine Spende – und zwar um eine Datenspende. Nutzer der FahrInfo-App der BVG können sich über die neue Trackingfunktion ganz einfach beteiligen und ihre Wegedaten für die BVG AöR zur Auswertung freigeben.
Damit lernen die BVG-Planer die Mobilitätsbedürfnisse der Berliner künftig schneller und genauer kennen. Alle Daten werden vor der Auswertung vollständig datenschutzgerecht umgewandelt. Für die Auswertung werden ausschließlich Wegedaten verwendet. Analysiert werden nur Wege in Berlin und Brandenburg. Das Ganze ist selbstverständlich freiwillig und datenschutzkonform. Alle Fahrgäste können mit wenigen Klicks Teil der Verkehrswende und der künftigen Angebotsplanung der BVG werden.
Wer sich nicht aktiv für die Teilnahme anmeldet, wird natürlich auch nicht getrackt. Als kleinen Anreiz soll es bald zusätzlich ein Gewinnspiel für die Teilnehmer geben, welches später konkret bekanntgegeben wird. Bislang konnte man die Erfassung der persönlichen Fahrgastwege nur durch VBB-weite Umfragen ermitteln, was deutlich umständlicher war, aber auch weit weniger ergiebig. Ziel ist es, die künftigen Linienlaufwege so zu novellieren, dass Umstiege seltener werden.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de