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Stadler hält Generalversammlung ab

21.05.25

An der 34. ordentlichen Generalversammlung der Stadler Rail AG in der Swiss Life Arena in Zürich-Altstetten haben 1.375 Aktionäre teilgenommen. Sie vertraten 66,54 Prozent der insgesamt hundert Millionen vorhandenen Aktien. Die Aktionäre haben alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Sie stimmten unter anderem einer Dividende von 0,20 Franken pro Namenaktie zu. Mit dem Austritt von Barbara Egger-Jenzer und Kurt Rüegg wird der geplante Generationenwechsel im Verwaltungsrat eingeleitet.

Peter Spuhler wurde als Verwaltungsratspräsident bestätigt. 2024 konnte Stadler erneut strategisch wichtige Aufträge gewinnen und die Marktführerschaft im Bereich der alternativen Antriebstechnologie ausbauen. Folgenschwer waren drei Umweltkatastrophen, die Stadler stark getroffen haben. „Die Überschwemmungen im Wallis (CH), in Dürnrohr (AUT) und insbesondere in Valencia (ESP) haben sich gravierend auf unser Geschäft ausgewirkt. Sie führten zu massiven Verzögerungen und Unterbrüchen in der Produktion und beeinträchtigen die Lieferketten erheblich“, so Group CEO Markus Bernsteiner.

Stadler hat umgehend Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem müssen rund 350 Millionen Franken Umsatz von 2024 in die Geschäftsjahre 2025 und 2026 verschoben werden. Darüber hinaus hat die Generalversammlung den Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung die Decharge erteilt. Peter Spuhler wurde erneut zum Präsidenten des Verwaltungsrates gewählt. Auch die zur Wiederwahl stehenden Verwaltungsratsmitglieder sowie die Mitglieder des Vergütungsausschusses wurden für eine weitere Amtsdauer bis zur nächsten Generalversammlung bestätigt. Doris Leuthard wurde zudem neu in den Vergütungsausschuss gewählt.

Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler: „Ich danke den Aktionärinnen und Aktionäre für ihr Vertrauen in weltpolitisch turbulenten Zeiten. Ihr Vertrauen ermöglicht es uns, weiterhin Schienenfahrzeuge von höchster Qualität zu entwickeln, den Industriestandort zu stärken und so weiterhin erfolgreich am Markt zu bleiben.“

Barbara Egger-Jenzer und Kurt Rüegg stellten sich nicht mehr für eine erneute Wahl in den Verwaltungsrat zur Verfügung. Damit endet ihre langjährige und engagierte Tätigkeit im Verwaltungsrat der Stadler Rail AG. Dem Verwaltungsrat der Stadler Rail AG gehören somit ab sofort an: Peter Spuhler, Hans-Peter Schwald, Stefan Asenkerschbaumer, Christoph Franz, Danijela Karelse, Wojciech Kostrzewa, Doris Leuthard und Niko Warbanoff.

Die Generalversammlung genehmigte die maximale Gesamtvergütung für den Verwaltungsrat und die Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2026. Auch der unabhängige Stimmrechtsvertreter und die Revisionsstelle wurden für ein weiteres Jahr wiedergewählt. Im Rahmen der Konsultativabstimmungen wurden sowohl der Bericht über nichtfinanzielle Belange als auch der Vergütungsbericht 2024 gutgeheißen.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de