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VBB setzt Begleitservice fort

04.06.25

Mitarbeiter des VBB-Begleitservice, die bisher über das „Solidarische Grundeinkommen“ finanziert wurden, können langfristig weiter im VBB-Begleitservice beschäftigt werden. Nach einer langen Phase der Ungewissheit kann der erfolgreiche Dienstleistungsservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sein Angebot im derzeitigen Umfang weiterführen.

Grundlage dafür war eine breite parlamentarischen Unterstützung über alle Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses, zwei Petitionen von engagierten mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit mehr als 25.000 Unterstützer sowie intensiven Abstimmungen zwischen den Senatsverwaltungen für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) und Finanzen (SenFin) und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB). Achtzig bis hundert Begleitungen ermöglicht das Team des VBB-Begleitservice derzeit täglich für Menschen, die ansonsten allein nicht mit Bus- und Bahn in Berlin mobil sein könnten.

35 von insgesamt 79 Stellen wurden bisher über das Pilotprojekt ‚Solidarisches Grundeinkommen‘ finanziert das planmäßig in 2025 endet. Lange war unsicher, ob diese Stellen weiter beim VBB-Begleitservice verbleiben können oder ob sie beim Land Berlin, der Verwaltung oder den Bezirken angesiedelt werden. Einen Verlust von knapp der Hälfte der Mitarbeiter hätte erhebliche Einschränkungen beim Serviceangebot zur Folge gehabt. Das konnte nun erfolgreich abgewendet werden.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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58453 Witten
Quelle: Zughalt.de