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BSN will Züge vereinheitlichen

13.06.25

Anlässlich des Jahres als Kulturhauptstadt Europas 2025, hat der Bundesverband Schienennahverkehr in Chemnitz seine 86. Mitgliederversammlung abgehalten. In deren Rahmen haben sich die Aufgabenträger zu mehr Standardisierung bei Fahrzeugen des Schienenpersonennahverkehrs bekannt. Seit Jahren kennen die Fahrgastzahlen im Schienenpersonennahverkehr nur eine Richtung: nach oben. Und die Prognosen der Bundesregierung zeigen, dass die Nachfrage langfristig zunehmen wird.

Die Kapazitäten im SPNV müssen gezielt ausgebaut sowie die Takte verdichtet werden. Um diese Herausforderungen anzugehen, haben die verschiedenen Akteure der SPNV-Branche eine lösungsorientierte Initiative ins Leben gerufen. Gemeinsam wurden konkrete Handlungsansätze entwickelt, um die Neubeschaffung von Schienenfahrzeugen effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Jetzt gehen die Aufgabenträger, also die Mitglieder des BSN, voran: Sie setzen sich für eine Selbstverpflichtung ein, die ein klares Signal für die zukunftsfähige Beschaffung von Fahrzeugen setzen soll.

BSN-Präsident Thomas Prechtl: „Wenn für jeden Verkehrsvertrag individuelle Fahrzeuge beschafft werden, verschenken wir ein riesiges Potenzial. Wenn fast jedes Fahrzeug eine Maßanfertigung ist, ist der Stückpreis hoch, die Werkstätten müssen Ersatzteile für dutzende verschiedener Fahrzeuge vorhalten, und das Personal muss auf alle Fahrzeuge geschult werden.“

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de