07.07.25
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat in der letzten Woche seinen aktuellen Nahverkehrsplan des Jahres 20205 vorgestellt. Unter dem Motto „Klimaschutz durch Verkehrswende“ zeigt er auf, wie sich der öffentliche Verkehr an Rhein, Ruhr und Wupper weiterentwickeln muss, um mehr Fahrgäste auf die Schiene und in den Bus zu kriegen. Am letzten Mittwoch (2. Juli) haben die politischen Gremien im Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen den erstellen Plan einstimmig beschlossen.
„Wir freuen uns sehr über dieses positive Votum. Denn es zeigt ganz deutlich, dass sich alle Parteien einig sind: Der Klimawandel steht ganz oben auf der politischen Tagesordnung und zieht sich wie ein roter Faden durch alle Themen unseres Nahverkehrsplans. Nur mit einem leistungsstarken und kundenorientierten ÖPNV wird es uns gelingen, den verkehrsbedingten CO2-Ausstoß zu reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR.
Dieser Plan bildet jetzt die Grundlage für die langfristige Fortschreibung des öffentlichen Verkehrs im Verbundraum. Gemeinsam mit den verschiedenen Branchenpartnern, u.a. den kommunalen Verkehrsbetrieben aber auch den Verkehrsbetreibern auf der Schiene und mit den Gebietskörperschaften sollen Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, um den Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. „Der VRR-Nahverkehrsplan 2025 ist keine Wünsch-dir-was-Liste, sondern er zeigt auf, was die Region tatsächlich benötigt.
Das gelingt allerdings nur, wenn Geld zur Verfügung steht. Deshalb wird es in den nächsten Jahren darauf ankommen, die finanziellen Mittel klug einzusetzen – und vor allem so effizient wie möglich. Auch wir werden unseren Beitrag leisten: Mit mehr Effizienz, schlankeren Strukturen und neuen Technologien werden wir den ÖPNV leistungsstärker und noch kundenorientierter machen. Das sind wir unseren Fahrgästen, aber auch unserem Beitrag zum Gelingen der Energiewende schuldig“, so VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke.
Unter nahverkehrsplan.vrr.de finden Interessierte Wissenswertes rund um den VRR-Nahverkehrsplan 2025 und einen Überblick über die geplanten Ziele und Maßnahmen. Die Website informiert kompakt und übersichtlich beispielsweise über die angestrebte Verkehrswende im VRR und die damit verbundenen Herausforderungen wie Kostensteigerungen im ÖPNV, Fachkräftemangel, Infrastrukturdefizite und den demographischen Wandel.
Darüber hinaus werden die Themen integrierte Verkehrsgestaltung im ÖPNV, SPNV, XBus-Netz, Barrierefreiheit und Investitionsförderung behandelt und die Datengrundlagen und Rahmenbedingungen für die öffentliche Mobilität erläutert. So kann sich jedermann über die Pläne informieren – sowohl die hauptamtlichen Planer etwa in den Kommunen, aber auch die interessierte Öffentlichkeit, natürlich auch die Fahrgäste und solche, die es werden wollen. Jetzt gilt es, die Planungen in den nächsten Jahren zu konkretisieren und auszugestalten.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de