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BaWü: Zwei neue ÖPNV-Apps

08.07.25

Die neue VVS Mobil-App und die neue bwegt-App sind da – zwei moderne Mobilitätsbegleiter, die den Nahverkehr noch smarter, moderner und individueller machen. Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) und das Land Baden-Württemberg haben gemeinsam die neuen Apps entwickelt, die den Fahrgästen nutzerfreundlich und klar genau die Informationen bieten, die sie brauchen.

Herausragend ist, dass Fahrgäste sich ihren eigenen personalisierbaren Infopool zusammenstellen können: Auf dem Startbildschirm erhalten sie alle wichtigen Infos im Überblick, z. B. ihre favorisierten Verbindungen und Störungen von abonnierten Linien und Haltestellen. In der VVS-App ist nach wie vor auch der Ticketshop hinterlegt. Neu sogar mit aktivem Ticket auf der Startseite. „Mit den beiden neuen Apps schaffen wir die Grundlage einer einheitlichen und nutzerfreundlichen Mobilitätsplattform“, sagt Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). „Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir gemeinsam Bus und Bahn einfacher digital nutzbar machen.

Hermann bedankt sich beim VVS für die gute Zusammenarbeit: „Wir haben uns bewusst für die Kooperation mit dem VVS entschieden. Der Stuttgarter Verkehrsverbund ist Vorreiter in der digitalen Kundeninformation. Zusammen machen wir so den ÖPNV attraktiver.“

„Die Apps sehen nicht nur frisch aus, sie sind auch kinderleicht zu bedienen. Wir haben unsere Fahrgäste von Anfang an eingebunden und die App regelmäßig getestet“, erklärt VVS-Geschäftsführerin Cornelia Christian. „Das Ergebnis ist ein Premiumprodukt, das Maßstäbe setzt – nicht nur in der Region Stuttgart, sondern im ganzen Land.“ Ganz wichtig ist ihr dabei: „Die App ist jetzt auf einem neuen Level und bietet an prominenter Stelle alle wichtigen Infos. Das macht sich auch in der Barrierefreiheit bemerkbar. Menschen mit Beeinträchtigung können sich nun einfacher auf dem Laufenden halten.“

Die App wurde als modularer Baukasten konzipiert. Das heißt auch andere Verkehrsverbünde im Land können auf derselben technischen Grundlage eine eigene, an die jeweilige Marke und Nutzerbedürfnisse angepasste App anbieten. Damit wird ein landesweit einheitliches Nutzererlebnis geschaffen. Gleichzeitig kann jeder Verbund sein eigenes Design verwenden und damit seine regionale Identität wahren. Die Apps sind so konzipiert, dass sie kontinuierlich weiterentwickelt werden kann.

Neue Funktionen lassen sich modular integrieren, ohne die Nutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen. Damit bleibt die App auch in den kommenden Jahren technologisch und gestalterisch auf dem neuesten Stand. Störungen, Verspätungen oder Umsteigezeiten werden genau dort angezeigt, wo sie relevant sind – direkt in der Verbindungsauskunft oder auf dem Startbildschirm. Nutzer entscheiden selbst, welche Inhalte sie sehen möchten. Die App erfüllt höchste Standards in Sachen digitaler Barrierefreiheit, ist intuitiv bedienbar und passt sich flexibel an verschiedene Bildschirmgrößen unterschiedlicher Endgeräte an.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de