14.07.25
Die Bayrische Regiobahn (BRB) gewinnt Ausschreibung für das Netz Chiemgau-Inntal zum zweiten Mal und behauptet sich in der Region. „Ein hartes Stück Arbeit liegt mit der Bewerbung für das Rosenheimer Kreuz hinter uns und jetzt haben wir endlich die Gewissheit, dass sich alle Mühen gelohnt und wir gewonnen haben“, so Geschäftsführer Arnulf Schuchmann. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hatte das „Rosenheimer Kreuz“, kurz ROX, im vergangenen April ausgeschrieben und zum zweiten Mal heißt der Gewinner BRB.
Das Netz Chiemgau-Inntal, wie es derzeit noch bei der BRB genannt wird, umfasst die Strecken München – Rosenheim – Salzburg (RE 5) / Kufstein (RB 54) und München – Holzkirchen – Rosenheim (RB 58). Betriebsaufnahme war im Dezember 2013. Beginn des neuen Vertrages ist Dezember 2029 und er läuft mindestens bis Dezember 2043. Einige Zahlen aus dem Netz: 17 Millionen Fahrgäste pro Jahr, 260 Kilometer Streckennetz, jährlich rund 4,9 Millionen Zugkilometer und damit das größte der fünf BRB-Netze.
Auf eine Unwägbarkeit weist der BRB-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann allerdings trotz Feierlaune hin: 2027 soll die Generalsanierung der Strecken beginnen. Also noch im laufenden Verkehrsvertrag, und 2028 soll es nach den derzeitigen Planungen der DB InfraGO AG weitergehen. „Da wartet auf uns und auf die Fahrgäste eine harte Zeit mit vielen Entbehrungen, um es vorsichtig zu formulieren.“
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de