16.07.25
Der Kölner Aufgabenträger go.Rheinland hat gemeinsam mit seinen Trägerverbünden, dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) den neuen Mobilitäts- und SPNV-Nahverkehrsplan verabschiedet. In ihrer aktuellen Sitzung hat die Verbandsversammlung von go.Rheinland das umfassende Werk jetzt beschlossen. Es beinhaltet u.a. die Weiterentwicklung des Angebots im SPNV und erstmalig Themen der Integrierten Verkehrs-/Mobilitätsplanung. Der bisher gültige Nahverkehrsplan datierte aus dem Jahr 2016.
Mit dem neuen Mobilitätsplan verbindet der Zweckverband go.Rheinland die Fortschreibung des SPNV-Nahverkehrsplans 2016 mit dem gesetzlichen Auftrag, in Abstimmung mit seinen Mitgliedern auf eine integrierte Verkehrsgestaltung im ÖPNV hinzuwirken. „Wir gehen den Weg vom Verkehrs- zum Mobilitätsverbund somit konsequent weiter. Der Mobilitätsplan 2025 wird in den kommenden Jahren die Leitplanken für die regionale Verkehrsplanung setzen – er wurde in unseren Gremien auch schon als ´Grundgesetz´ für den Nahverkehr im Rheinland bezeichnet“, sagt Norbert Reinkober, Geschäftsführer von go.Rheinland.
Er bedankt sich bei allen, die im Rahmen der Stakeholder- und Bürgerbeteiligung an der Ausgestaltung des Mobilitätsplans mitgewirkt und mehr als 160 Eingaben gemacht haben: „Über die breite Beteiligung der Öffentlichkeit haben wir Anregungen von politischen Gremien, aber auch von körperlich eingeschränkten Menschen und der Wirtschaft mitaufnehmen können, insbesondere zu den Themen SPNV-Angebot und -Infrastruktur. Durch unser Vorgehen ist eine bestmöglich bedarfsgerechte Planung garantiert, die Planungen werden besser und sind noch näher an den Menschen. Jede einzelne Eingabe ist Teil des großen Ganzen.“
144 Millionen Menschen nutzen jährlich die 31 Linien im SPNV im Rheinland und sind in ihrer Wegekette mit Stadtbahn, (Schnell-)Bus, Pkw, Fahrrad, E-Scooter, On-Demand-Angeboten oder zu Fuß unterwegs. Ziel des Mobilitätsplans ist es, all diesen Menschen einen attraktiven, verlässlichen, einfach zu nutzenden und integrierten Nahverkehr anzubieten. Hierfür treibt go.Rheinland die Verzahnung der Verkehrsmittel für durchgängige Reiseketten und die Digitalisierung voran. Auch die Nachbaraufgabenträger VRR und NWL schreiben derzeit ihre Nahverkehrspläne fort.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de