21.07.25
Das Hamburger Rufbetriebsangebot hvv hop im Bezirk Harburg erfreut sich großer Beliebtheit: Rund 430.000 Fahrgäste zählt Betreiberin vhh.mobility (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH) seit dem Start im Januar 2023. Nun wird der Service zum 4. August in den Westen von Harburg erweitert und fährt damit im gesamten Bezirk Harburg. Zugleich verlängerte die Freie und Hansestadt Hamburg die Projektlaufzeit von hvv hop im Bediengebiet Harburg vorzeitig bis zum 31. Dezember 2026.
Martin Bill (Grüne), Staatsrat der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende: „On-Demand-Services stellen in unserem Mobilitätsmix eine wichtige zusätzliche Säule im Öffentlichen Nahverkehr dar. Sie schließen genau da eine Lücke im Angebots-Portfolio, wo noch keine Bahnen und Busse erreichbar sind. Insbesondere in ländlichen Gebieten leisten sie damit einen wertvollen Beitrag als Zubringer zu bestehenden Schnellbahn- und Bus-Haltestellen. Das wollen wir uns künftig noch stärker zunutze machen.“
Das bisherige Bediengebiet „Harburg-Ost“ umfasst die Stadtteile Neuland, Wilstorf, Rönneburg, Harburg, Langenbek, Sinstorf, Gut Moor sowie Marmstorf, Eißendorf und Heimfeld. Das neue Bediengebiet „Harburg-West“ wird künftig zusätzlich die Stadtteile Altenwerder, Cranz, Francop, Hausbruch, Moorburg, Neuenfelde und Neugraben-Fischbek umfassen.
Lorenz Kasch, Geschäftsführer vhh.mobility: „Unser großes Ziel als vhh.mobility ist es, mit hvv hop noch mehr Menschen an das hvv-Netz anzubinden und für den öffentlichen Nahverkehr begeistern. Wir begrüßen die Erweiterung in den Westen Harburgs sehr; das Mobilitätsangebot in diesem überwiegend ländlich geprägten Raum Harburgs wird durch unseren innovativen und flexiblen On-Demand-Service weiter aufgewertet.“
Der Service wird noch konsequenter auf die Zulieferung zum bestehenden ÖPNV-Netz fokussiert. In der Praxis bedeutet das: Möchte ein Fahrgast eine Route mit hvv hop Shuttle fahren, die zu einem großen Teil parallel zu einer S-Bahn- oder Buslinie verläuft, kommt keine Buchung zustande, sondern es wird über das bestehende ÖPNV-Angebot informiert. Es besteht aber die Möglichkeit, z.B. zur S-Bahn gebracht zu werden. Die Unterteilung in zwei Bediengebiete führt zu einer Begrenzung der maximalen Fahrtdistanzen.
Raimund Brodehl, Geschäftsführer des Hamburger Verkehrsverbundes (hvv): „Es ist sehr erfreulich, wie intensiv die hvv hop-Shuttles von den Fahrgästen angenommen werden und dass das Bediengebiet nun auf den gesamten Bezirk Harburg ausgedehnt wird. Denn genau das ist unser Ziel: Unseren Fahrgästen im öffentlichen Nahverkehr eine flexible Ergänzung insbesondere auf der ersten und letzten Meile zu bieten. So schließen wir Lücken im suburbanen Raum und binden noch mehr Menschen an den ÖPNV an. Deswegen arbeiten wir intensiv daran, On-Demand- und Bedarfsverkehre sukzessive in das ÖPNV-Gesamtangebot im hvv zu integrieren und nachhaltig zu etablieren.“
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de