29.07.25
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG warnt vor gefälschten Mahnbriefen im Namen des Verkehrsunternehmens. Letzte Woche hatten sich mehrere Düsseldorfer gemeldet und berichtet, dass sie Schreiben im Briefkasten gefunden hatten, in denen sie zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts wegen angeblichen Fahrens ohne Fahrausweis aufgefordert werden. Inklusive Mahngebühren beläuft sich der Betrag auf 65 Euro. Diese Schreiben sind Fälschungen und nicht von der Rheinbahn verfasst.
Offenbar haben Unbekannte die Schreiben ohne Umschlag eingeworfen. Echte Mahnbriefe der Rheinbahn werden in einem Briefumschlag versendet, tragen immer Namen und Anschrift der betreffenden Empfängers und eine direkte Ansprache. Dies fehlte in den jetzt aufgetauchten Schreiben. Die gefälschten Mahnbriefe sind auch daran zu erkennen, dass das Konto, auf das der Betrag überwiesen werden soll, eine belgische IBAN-Nummer hat, die nicht zur Rheinbahn AG gehört.
Zudem ist auf dem Brief ein veraltetes Logo der Rheinbahn abgedruckt. Die Rheinbahn hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet und bittet Personen, die solche Briefe erhalten, die angebliche Mahngebühr nicht zu überweisen und sich im Zweifelsfall direkt telefonisch unter 0211-582-4930 oder per Mail an ebe@rheinbahn.de zu melden. Das gilt auch für Leute, die überhaupt keine Schwarzfahrer sind, denn die Briefe wurden scheinbar nach dem Zufallsprinzip im Stadtgebiet verteilt.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de