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VVO unterstützt Investitionen

13.08.25

Seit Jahresbeginn hat der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) zwölf Städte und Gemeinden im Verbundgebiet rund 600.000 Euro Fördermittel für Investitionen in den Nahverkehr zur Verfügung gestellt. Ziel des Verbundes ist es, den Ausbau des barrierefreien Zuganges zu Bahnen und Bussen in der Region voranzutreiben und gemeinsam mit den Kommunen einem modernen Nahverkehr zu gestalten. „Zu den Maßnahmen gehören sowohl die finanzielle Unterstützung der Gemeinden bei Planungen als auch Förderungen beim Bau“, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Ein Schwerpunkt ist der Bau barrierefreier Bushaltestellen, so unter anderem in Dohna, Kreischa, Sebnitz, Crostwitz und Räckelwitz.“

In Priestewitz im Landkreis Meißen hat der VVO die Planung für fünf barrierefreie Bussteige im Ort finanziert. So wurde in der Gemeinde nun die Grundlage für das Einwerben weiterer Fördermittel beim Freistaat Sachsen für den Bau geschaffen.

In Königsbrück im Landkreis Bautzen unterstützt der Verbund den Bau eines Fahrgastunterstandes an der Oberschule. „Es sind häufig diese relativ kleinen Maßnahmen, die aber vor Ort einen deutlichen Mehrwert für die Fahrgäste schaffen“, so Burkhard Ehlen. Insgesamt sind 2025 zwei Millionen Euro für Förderungen im Busverkehr eingeplant. Weitere 3,5 Millionen Euro sind für die Modernisierung von Bahnhöfen im Rahmen des gemeinsamen Stationsprogramms mit der DB InfraGO vorgesehen.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de