18.08.25
Der Bahnhof Borken im Münsterland wird im Rahmen des Projektes Zukunftsbahnhof umfassend modernisiert. Insgesamt werden rund 300.000 Euro investiert. Die Fahrgäste profitieren zukünftig von einem neuen Wetterschutzhaus und Sitzgelegenheiten am Bahnsteig. Das Blindenleitsystem wird verbessert. Im gesamten Bahnhof installieren die Fachleute neue Hinweisschilder.
Michael Jansen, Bahnhofsmanager der DB für das Münsterland: „Wir modernisieren unsere Zukunftsbahnhöfe nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Mit einer attraktiven Gestaltung, mehr Wetterschutz und neuer Wartemöbel sowie moderner Reisendeninformation möchten wir die Menschen in Borken und im Münsterland davon überzeugen, mit der Bahn zu fahren.“
Für eine bessere Reisendeninformation tauscht die DB alle Monitore im Bahnhof aus. Mit den neuen dreizeiligen Displays informiert die DB ihre Kund:innen am Bahnhof umfangreicher als bisher. Der Monitor zeigt die nächsten zwei abfahrenden Züge und deren Abfahrtszeit an. Reisende können die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft und die Anzeiger eine höhere Auflösung haben. Außerdem wird die Bahnhofsuhr ausgetauscht. Zusätzliche Gestaltungselemente, etwa die frischen Farben und Anstriche, schaffen ein besseres Ambiente.
Für eine bessere Anschlussmobilität am Bahnhof hat die Stadt Borken Ihre Fahrradabstellanlage am Bahnhof erweitert. Zudem zeigen die Monitore am Busbahnhof künftig auch die Abfahrt von Zügen an. Im Vorfeld hatte die Stadtverwaltung bereits auf dem Bahnhofsvorplatz neue Bäume gepflanzt und anlässlich des 800. Stadtjubiläums eine Anböschung mit Staudenpflanzen in Form einer 800 angelegt. Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard.
Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.
2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Nordrhein-Westfalen sind Billerbeck, Engelskirchen und Moers. Einer der zentralen Punkte ist, dass man bei diesem Projekt die Bahnsteige, den Vorplatz und das Bahnhofsgebäude nicht mehr isoliert betrachtet, sondern dass man frühzeitig in die Kooperation mit den Kommunen und anderen Partnern einsteigt.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de