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BaWü: ÖPNV-Ausbau erhält Zuspruch

27.08.25

36 Prozent der Befragten in einer vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführten repräsentativen Telefonbefragung gaben an, in erster Linie Bus und Bahn ausbauen zu wollen, wenn sie selbst darüber entscheiden könnten. Im Vordergrund steht für immer mehr Befragte auch der Erhalt der bestehenden Infrastruktur. Alle zwei Jahre lässt das Verkehrsministerium 1.000 Menschen in Baden-Württemberg zu ihren verkehrspolitischen Einstellungen befragen. Die aktuellen Zahlen zeigen: besonders wichtig ist ein gutes und zuverlässiges Angebot im ÖPNV.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) sieht die Ergebnisse als Bestärkung: „Offenbar ist ein großer Teil der Bevölkerung weiter als viele derer, die Verkehrspolitik machen. Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger werden klar formuliert: Mehr Bus und Bahn und – damit das schneller geht – gerne auch einen Mobilitätspass zur besseren Finanzierung.“

Das Land habe das Angebot im Regionalverkehr in den vergangenen zehn Jahren um mehr als ein Drittel ausgebaut. „Dennoch bleibt weiter einiges zu tun. Was die Fahrgäste längst wissen, muss auch der Bund endlich erkennen: Für einen guten öffentlichen Verkehr braucht es mehr Geld. Die Regionalisierungsmittel müssen dringend entlang der tatsächlichen Kostensteigerungen aufgestockt werden“, so Hermann. Bereits seit zehn Jahren lässt das Verkehrsministerium die öffentliche Meinung regelmäßig evaluieren.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de