02.09.25
Um die Sichtbarkeit bestehender Sicherheitseinrichtungen zu erhöhen und Fahrgäste für deren Nutzung zu sensibilisieren, hat die VGF im Rahmen eines Pilotprojekts in der zentral gelegenen U-Bahn-Station „Dom/Römer“ kleinere Umbaumaßnahmen durchgeführt. Auf der Bahnsteigebene wurden die Defibrillatoren in die Nähe der Notruf- und Informationssäulen (NIS) sowie der Notsignalschalter versetzt – so wurden eine Art Hilfeinseln hergestellt.
Auf einer Bahnsteigseite wurden die Sicherheitseinrichtungen um eine farbige Wandbeklebung ergänzt, auf der anderen Seite hervorstehende Hinweisschilder oberhalb der Sicherheitseinrichtungen angebracht, um deren Sichtbarkeit zu erhöhen. Die neue Wandgestaltung und die Hinweisschilder sind mit Piktogrammen ausgestattet, die die jeweiligen Sicherheitseinrichtungen symbolisieren.
„In Situationen, in denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden können, ist eine schnelle Orientierung – etwa durch eine funktionale, übersichtliche und markante Nutzerführung in ÖPNV-Stationen – lebenswichtig. Ich begrüße ausdrücklich das Engagement der VGF, durch gezielte Maßnahmen die Aufmerksamkeit für lebensrettende Einrichtungen zu steigern. Das Pilotprojekt ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit und Vertrauen im Nahverkehr“, so Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne). Um die Wirkung des Pilotprojekts zu evaluieren, findet eine Fahrgastbefragung in der Station „Dom/Römer“ statt.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de