10.09.25
Am Bahnhof Lausanne in der Schweiz fand am 1. September eine Baustellenbesichtigung mit Bundesrat Albert Rösti, der SBB sowie den Lausanner, Waadtländer und Genfer Behörden statt. Die Projektpartner haben den Dialog und den Einsatz begrüßt, mit denen dieses ehrgeizige Projekt vorangebracht werden konnte. Durch die Verbreiterung und Verlängerung der Perrons soll das Umsteigen vereinfacht, der Komfort verbessert und die Personenaufnahmekapazität des Bahnhofs verdoppelt werden.
Bis heute wurden bereits rund 530 Millionen Franken in dieses Großprojekt im Stadtzentrum investiert, das insgesamt 1,7 Milliarden Franken kostet. Bei seinem Besuch hat der Leiter des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Albert Rösti den Fortschritt der Bauarbeiten am Bahnhof Lausanne gewürdigt, der zu den Hauptprojekten für die Modernisierung und Stärkung der Bahn in der Romandie zählt.
Begleitet wurde er von den Projektpartnerinnen und -partnern Nuria Gorrite, Regierungsrätin des Kantons Waadt, Natacha Litzistorf, Stadträtin der Stadt Lausanne, und Vincent Ducrot, CEO der SBB. Auch Pierre Maudet, Regierungsrat des Kantons Genf, war in seiner Rolle als Mitglied des Strategieausschusses des Programms Léman 2030 anwesend. Die Teilnehmer äußerten sich zufrieden über den Fortschritt der Bauarbeiten und das konstruktive Klima für die weiteren Arbeiten.
Der Umbau des Bahnhofs schreitet seit 2021 voran – dank des Engagements aller Beteiligten und mit Investitionen in Höhe von 530 Millionen Franken bei einem Gesamtbudget von 1,7 Milliarden Franken. Die laufenden Arbeiten umfassen unter anderem den Bau des Untergeschosses des Bahnhofplatzes, die Verstärkung der Südfassade des Bahnhofs sowie den Bau des neuen Epinettes-Gebäudes mit Parking.
Diese drei Bereiche wurden bei der Besichtigung näher beleuchtet. Der Aushub für das Untergeschoss des Platzes ist gut angelaufen, die ersten Bohrungen und der Bau der Bodenplatte sind im Gange. Die Teilinbetriebnahme ist für 2032 vorgesehen (Fertigstellung 2034). Auf der Epinettes-Seite wird in der etwa 25 Meter tiefen Baugrube das neue Parking gebaut. Dieses wird 2027 fertiggestellt. An der Südfassade wurden bislang vierzig Prozent der Verankerungen angebracht. Um den Durchgang zu Fuss während des Abrisses des alten Parkings zu ermöglichen, hat die SBB eine Passerelle zur Verbindung der Rue du Simplon mit der Unterführung West (Richtung Genf) gebaut.
Diese ist seit dem 25. August in Betrieb. Seit 2023 und mit dem neuen Projektplan haben der Dialog und die verstärkte Einbindung aller Beteiligten dazu beigetragen, die Baustelle bedeutend und effizient voranzubringen. Das letzte Dossier, das noch fertiggestellt werden muss, umfasst den Bau der Perrons und der Unterführungen. Mehr als fünfhundert Teile müssen revidiert werden, um die Perrons so weit wie möglich zu verbreitern. Diese Herausforderung wird derzeit angegangen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de