12.09.25
Unter dem Motto „voneinander lernen, miteinander gestalten“ tragen sich am 3. September zahlreiche Fachvertreter in Bielefeld auf Einladung des Zukunftsnetzes Moblität NRW in den Räumlichkeiten der Dr.-Oetker-Welt. „Wir bringen Kommunen, Unternehmen und Handwerksbetriebe zusammen“: Diese Zielsetzung haben sich Zukunftsnetz Mobilität NRW, BEMO I IHK Netzwerkbüro Betriebliche Mobilität NRW und MobilityHub Handwerk Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr auf die Fahne geschrieben.
Die Veranstalter knüpften damit an die Erfolgsgeschichte des Vorjahres an. Zahlreiche positive Rückmeldungen zur ersten Vernetzungsveranstaltung 2024 in Gütersloh und der damit einhergehende Wunsch nach Vertiefung nahmen die drei Kooperationspartner zum Anlass, die Veranstaltung rund ums Betriebliche Mobilitätsmanagement für Kommunen, Unternehmen und Handwerksbetriebe 2025 fortzusetzen – dieses Mal mit dem Fokus auf die praxisnahe Fachebene.
Die Veranstaltung in den ausgebuchten Räumlichkeiten bot den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm. Hochkarätig besetzte Talkrunden gewährten spannende Einblicke in Entstehung, Arbeitsweise und Mehrwert des NRW-BMM-Kooperationsnetzwerks. Welche Synergien erschließen sich durch die Zusammenarbeit? Wie profitieren Kommunen, Unternehmen und Handwerksbetriebe von dem einzigartigen BMM-Netzwerk?
Diese und weitere Fragen diskutierten Christiane Auffermann, Geschäftsführerin des Nahverkehr Westfalen-Lippe, bei dem die Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe des Zukunftsnetz Mobilität NRW angesiedelt ist, und Jens Petershöfer, Gruppen- und Referatsleiter für vernetzte Mobilität, Mobilitätsmanagement und Kommunale Mobilitätskonzepte im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, in einer ersten Talkrunde.
Wie Kommunen, Unternehmen und Handwerksbetriebe nachhaltige Mobilitätsmaßnahmen in den eigenen Arbeitsalltag integrieren können, welche Möglichkeiten sich bieten und welche Herausforderungen sich stellen – darüber tauschten sich Pia Driftmann, Klimaschutzmanagerin beim Kreis Minden-Lübbecke, Maik Lindemann, Head of Coporate Mobility & Security bei DMG Mori in Bielefeld, und Frank Vorwerk, Geschäftsführer der Heinz Vorwerk GmbH aus Warendorf, in einer zweiten Talkrunde aus.
Julian Meise, Projektreferent beim IHK BEMO, Heike Rosenberger, Projektleitung des MobilityHub, und Linda Waldeyer, Mobilitätsmanagerin beim Zukunftsnetz Mobilität NRW kamen in der finalen Talkrunde zu dem Schluss, „dass es klare Vorteile mit sich bringt, wenn Kommunen, Industrie- und Handelskammern/Unternehmen sowie Handwerkskammern/Handwerksbetriebe an einem Strang ziehen und die nachhaltige Mobilität von morgen gemeinsam mitgestalten“. Im Anschluss an die breit gefächerten Talkrunden ging es in die Praxis. Die Teilnehmenden konnten handfeste Mobilitätsthemen im Rahmen eines vielfältigen Workshopangebots vertiefen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de