23.09.25
Der neu gegründete Arbeitskreis zur S 13 hat sich letzte Woche zu seiner ersten Sitzung getroffen. Die Verbandsversammlung des Zweckverbands go.Rheinland hatte seine Einrichtung beschlossen, um sich mit der verkehrlichen und betrieblichen Ausgestaltung des Vorlaufbetriebs auf der neuen S-Bahn-Strecke zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel ab Dezember 2026 zu befassen. Ein Vorlaufbetrieb ist notwendig, da im Dezember 2026 noch nicht alle Infrastrukturprojekte für die im Zielkonzept vorgesehene Einführung der Linie S 13 im Zwanzig-Minuten-Takt von Düren nach Bonn-Beuel bzw. später Bonn-Oberkassel fertiggestellt sein werden.
Notwendig ist hierfür insbesondere der Ausbau des Kölner S-Bahn-Knotens und der Bau eines sogenannten Überwerfungsbauwerks in Troisdorf. Am ersten Sitzungstag ging es darum, sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Planungen und die möglichen Alternativen zu verschaffen.
So wurden den Arbeitskreis-Teilnehmern fünf mögliche Varianten des Betriebskonzepts vorgestellt und diese detailliert diskutiert. Bei dem konstruktiv und engagiert geführten Dialog über mögliche Alternativen wurde deutlich, dass eine gemeinschaftliche Lösung zwischen den einzelnen regionalen Interessen gefunden werden soll. Es wurde vereinbart, trotz der unterschiedlichen Interessenlagen gemeinsam einen Kompromiss zu finden, der im Sinne der Fahrgäste von allen beteiligten Regionen mitgetragen werden kann.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de