29.09.25
Noch bis zum 18. Oktober läuft in Norddeutschen eine Respektkampagne an den Bahnhöfen. So sollen Konflikte im öffentlichen Verkehr entschärft werden. Aufgerufen zur Beteiligung sind Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Behörden mit Bürgerkontakt. Die Kampagne in den nördlichen Bundesländern zeigt anhand verschiedener Plakatmotive DB Mitarbeitende und stellt ihnen exemplarisch eine Beleidigung gegenüber, mit der sie sich im Arbeitsalltag konfrontiert sehen.
„,Verpiss dich! ist nicht mein Vorname“, heißt es zum Beispiel auf einem Motiv mit einer Mitarbeiterin der DB-Sicherheit. „Wir arbeiten für die Bahn und setzen uns jeden Tag für euch ein. Leider werden wir immer wieder beschimpft, bedroht und teils sogar angegriffen. Dieses Verhalten ist am Bahnhof nicht willkommen. Geht respektvoll mit uns und anderen Reisenden um. Gemeinsam für ein besseres Miteinander“ heißt es auf den Plakaten weiter.
Täglich frequentieren rund zwanzig Millionen Reisende und Besucher die 5.700 Bahnhöfe der DB. Die Veranstalter wollen mit der Kampagne das Bewusstsein aller Menschen am Bahnhof für einen respektvollen Umgang mit Mitarbeiter sowie untereinander erhöhen und für respektloses Verhalten sensibilisieren. Vor diesem Hintergrund läuft die Kampagne mit Plakat- und Vitrinenwerbungen. An sechs Bahnhöfen in Hannover, Bremen, Kiel, Göttingen, Hamburg und Kiel sind zudem zeitweise Präventionsteams vor Ort.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de