01.10.25
Im September eröffneten die Unternehmen der Transdev-Gruppe und die GDL die Tarifverhandlungen zur Tarifrunde 2025. Wesentliche Forderungen der GDL sind: Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten, davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung, Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe gehört sowie die Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer inklusive einer deutlich höheren Ausbildungsvergütung.
Die GDL traf auf eine gut vorbereitete Verhandlungsgruppe der Arbeitgeberseite. Neben der Konzernspitze nahmen Verantwortliche aus allen Unternehmen teil. Auch von Seiten der GDL nahmen neben dem Bundesvorsitzenden Mario Reiß und der Fachebene auch betriebliche GDL-Vertreter aller Unternehmen teil. Üblicherweise dient eine Auftaktrunde der Klärung von Fragen zum Forderungsschreiben. Die GDL beantwortete die dazu gestellten Fragen der Arbeitgeberseite.
Diese kann nun die Auswirkungen der GDL-Forderungen bewerten. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die Tarifverhandlungen in sachlicher Atmosphäre und ohne Konfrontation geführt wurden. Die Tarifverhandlungen werden am 13. und 14. Oktober fortgesetzt. Der alte Tarifvertrag endete am 30. Juni, jedoch wird der neue Tarifvertrag in jedem Fall rückwirkend abgeschlossen, inklusive der Lohnerhöhungen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de