06.10.25
Das Land Nordrhein-Westfalen wird in den kommenden zwei Jahren zwanzig zusätzliche Schnellbuslinien an den Start bringen – aktuell gibt es bereits 37, Ende 2027 werden es 57 sein, vor allem im ländlichen Raum als Ergänzung zum SPNV. Über die Linien haben sich das Verkehrsministerium und die drei Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), go.Rheinland und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) in Absprache mit den jeweiligen Kommunen verständigt. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt für den Betrieb der zusätzlichen Schnellbusse bis zum Jahr 2032 Fördermittel von 140 Millionen Euro bereit.
Landesverkehrsminister Oliver Krischer (Grüne): „Damit binden wir viele Orte erstmals und direkt an das Schienennetz an. Mit höheren Geschwindigkeiten, einer direkten Verbindung und verlässlichen Taktzeiten verbessern wir damit in vielen Regionen das Nahverkehrsangebot.“
Die Mindestbedienzeiten sollen im Gebiet des NWL montags bis freitags zwischen 6 und 20 Uhr liegen, samstags zwischen 9 und 18 Uhr und sonntags individuell nach Bedarf. Im Bereich von go.Rheinland wird das Angebot mindestens montags bis freitags von 5 bis 21 Uhr vorgehalten, samstags soll von 9 bis 21 Uhr und sonntags individuell gefahren werden. Im VRR verkehren die neuen Schnellbusse mindestens montags bis freitags von 5 bis 23 Uhr, samstags von 6 bis 23 Uhr und sonntags zwischen 7 und 23 Uhr.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de