09.10.25
Ab 2027 wird es im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) acht zusätzliche X-Buslinien geben. Es ist der erste Linienstart seit Juni 2023. Der VRR finanziert die Anschaffungskosten der notwendigen Fahrzeuge vollständig. Auf allen acht Linien sollen entweder Busse mit Wasserstofftraktion oder in batterie-elektrischer Traktion zum Einsatz kommen. Die Linien verbinden direkt und schnell benachbarte Städte und Kreise und decken den Mobilitätsbedarf zwischen ländlich geprägten Gebieten und Ballungsräumen.
Das Fazit der Fahrgäste fällt positiv aus: Sie schätzen die x-Busse als lohnende Alternative zum eigenen Auto. Diese Linien sind im Halbstunden- oder Stundentakt an sieben Tagen in der Woche von morgens bis abends unterwegs. Sie bedienen Relationen, auf denen es kein SPNV-Angebot gibt. DabeiMit dem neuen Fahrplankonzepte Damit werden die Kernorte der Kommunen Velbert, Straelen, Niederkrüchten, Brüggen, Hünxe, Kranenburg und Sonsbeck erstmals an das bestehende VRR-Schnellverkehrsnetz angeschlossen und verkehren teilweise auch über die Grenzen des VRR hinaus.
Je eine Linie führt vom VRR in die Niederlande, in das Verbandsgebiet des NWL und in das Verbandsgebiet von go.Rheinland. Für die tatsächliche Umsetzung im übernächsten Jahr wird der VRR in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem Land den notwendigen förderrechtlichen Rahmen schaffen, um das Förderprogramm durchzuführen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de