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BVG AöR: Infos zum Alarmgriff

13.10.25

Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR zeigen in neuen Erklärvideos, wie der Alarmgriff in der U-Bahn oder am Bahnsteig funktioniert und wieso er im Ernstfall Leben retten kann. Ziel ist es, Fahrgäste zu befähigen und zu ermutigen, im Ernstfall beherzt zu handeln – für mehr Sicherheit für alle. „Unser Auftrag ist es, die Menschen in Berlin sicher und zuverlässig zu bewegen. Dazu gehört auch, unsere Fahrgäste handlungsfähig zu machen. Jeder soll sich im System auskennen und im Notfall helfen können – dafür sind die Alarmgriffe ein zentrales Instrument“, sagt Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG AöR.

Der Alarmgriff ist im gesamten Berliner U-Bahn-Netz an zwei Stellen verfügbar – im Zug und am Bahnsteig. Beide lösen sofort geordnete Abläufe aus, unterscheiden sich aber in ihrer Funktion. Wer den Alarmgriff während der Fahrt betätigt, sorgt dafür, dass der Zug nicht abrupt im Tunnel bremst, sondern kontrolliert im nächsten Bahnhof hält. Befindet sich der Zug bereits im Bahnhofsbereich, wird er unmittelbar gestoppt.

Über Lautsprecher kann direkt mit dem Fahrpersonal kommuniziert werden. Wird der Alarmgriff am Bahnsteig betätigt, kommuniziert die Leitstelle sofort mit einem ein- oder ausfahrenden Zug. Der Zug wird gestoppt oder fährt gar nicht erst in den Bahnhof ein. So können Unfälle verhindert werden Nötigenfalls werden durch die Leitstelle der BVG AöR auch die Polizei, die Feuerwehr oder Rettungsdienste alarmiert.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de