03.11.25
Die Deutsche Bahn und die Stadt Haltern am See im Kreis Recklinghausen haben die Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung für den Bahnhof abgeschlossen. Mit der von Andreas Stegemann (CDU), Bürgermeister der Stadt Haltern am See und Stephan Boleslawsky, Leiter des Regionalbereichs West der DB InfraGO Personenbahnhöfe unterzeichneten Vereinbarung kann die weitere Planung für die denkmalgerechte Sanierung des Bahnhofsgebäudes starten.
Der Bahnhof der Stadt Haltern am See ist Teil der Initiative „Schöner ankommen in NRW“, mit der das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW zusammen mit der Deutschen Bahn und der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG), Kommunen bei der städtebaulichen Aufwertung und Umnutzung ausgewählter Bahnhofsgebäude unterstützt.
Andreas Stegemann: „Die gemeinsame Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes wird zu einer massiven Aufwertung des direkten Umfeldes führen und dafür sorgen, dass wir in Haltern am See schöner ankommen. Ich freue mich sehr über diese Chance zur Entwicklung unseres Eingangstores zur Stadt.“
Aktuell gehen Stadt und DB davon aus, dass die Arbeiten Ende 2027 starten können. Der Abschluss der Erneuerung ist nach aktueller Planung im Jahr 2029 vorgesehen. Mit der Vereinbarung legen die Beteiligten auch die Finanzierung fest. Die Investitionen in Höhe von rund zehn Millionen Euro werden aus einem Finanzierungmix getragen, maßgeblich aus Mitteln der DB InfraGO, der Städtebauförderung des Landes NRW, der Stadt Haltern am See und des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR).
„Ein attraktiver Bahnhof sorgt dafür, dass sich Reisende wohlfühlen – das ist unser Beitrag, um die Menschen von der Bahn zu überzeugen“, so Stephan Boleslawsky. „Unsere Erfahrung zeigt: Ganzheitliche Verbesserungen erreichen wir am besten in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen. Hier in Haltern am See haben wir gemeinsam mit der Stadt und der BEG ein sehr gutes Konzept entwickelt, um den Bahnhof wiederzubeleben. Unser Dank gilt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.“
Mit der geschlossenen Vereinbarung haben die Beteiligten die Rahmenbedingungen für die Sanierung und den Umbau des Bahnhofsgebäudes festgelegt. Vorausgegangen waren der einstimmige Beschluss des Rates der Stadt im Juni 2025 und die erste Bewilligung von Städtebaufördermitteln.
Das gesamte Bahnhofsgebäude soll denkmalgerecht saniert werden. Dazu zählen zum einen die energetische Erneuerung von Fassade, Fenstern und Türen. Zum anderen sollen auch die Innenräume komplett umgebaut und modernisiert werden: Von der Elektrotechnik bis zum Heizsystem bringen die Baufachleute alles auf Vordermann. Die Empfangshalle und der Eingangsbereich erhalten einen neuen Grundriss und werden attraktiv neugestaltet. In der Empfangshalle finden Reisende zukünftig eine größere Bäckerei in attraktiven Räumlichkeiten.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de