06.11.25
Nach erfolgter Beschlussfassung durch die Tarifkommissionen hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihre Forderungen für Tarifverträge bei der Altona-Kaltenkirchen-Neumünster Eisenbahn GmbH (AKN) an den Arbeitgeber übersandt. Die GDL fordert eine Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung, Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe gehört, Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer, deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie ergänzende unternehmensspezifische Forderungen.
Darüber hinaus hat die GDL angeboten, eine überbrückende Einmalzahlung in Höhe von tausend Euro – nur für GDL-Mitglieder – zu vereinbaren. Ist der Arbeitgeber dazu nicht bereit, geht die GDL davon aus, dass der Arbeitgeber die Bereitschaft zu einem zeitnahen Abschluss – auch vor jenem mit der Deutschen Bahn AG – zeigt. Für die Durchführung der ersten Tarifverhandlungen mit der AKN hat die GDL folgende Terminvorschläge unterbreitet: Freitag, 21. November; Freitag, 28. November und Montag, 15. Dezember. Die Rückmeldungen des Arbeitgebers zur Einmalzahlung und zum ersten Verhandlungstermin stehen noch aus. Durch die verspäteten Verhandlungstermine soll den Arbeitnehmern jedoch kein Nachteil entstehen.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de