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Notfallübung in Chemnitz

13.11.25

Letzte Woche wurde im Chemnitzer Hauptbahnhof eine groß angelegte Notfallübung durchgeführt. Im Mittelpunkt stand ein Übungsszenario, das auf die besonderen technischen Eigenschaften eines neuen Akkuzugs zugeschnitten war. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen zu testen und die Abläufe im Ernstfall zu optimieren – insbesondere im Hinblick auf neue Fahrzeugtechnologien.

Zum Einsatz kam ein Akkuzug vom Typ Coradia Continental BEMU, den die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) Anfang Oktober als erstes Schulungsfahrzeug vom Hersteller Alstom übernommen hat. Die Übung war somit nicht nur ein Test für die Einsatzkräfte, sondern auch ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung auf den zukünftigen Betrieb der neuen Fahrzeugtechnik. An der Übung beteiligt waren neben der MRB auch die Deutsche Bahn, die Bundespolizei, die Berufsfeuerwehr Chemnitz, eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Adelsberg sowie der Rettungsdienst.

Für die realistische Darstellung des Szenarios wurden insgesamt 47 Polizeischüler als Fahrgäste eingesetzt. Zwei Feuerwehr-Auszubildende übernahmen die Rolle verletzter Personen, ergänzt durch zwei Dummy-Puppen – ein Kind und ein Erwachsener. Die Übung bot insbesondere der Berufsfeuerwehr Chemnitz die Gelegenheit, das neue Schienenfahrzeuge in der Region kennenzulernen und den Umgang mit einem solchen Einsatzszenario zu trainieren.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
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Quelle: Zughalt.de