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BDO kritisiert sinkende Flugsteuer

25.11.25

Die Bundesregierung will ab Juli 2026 die Ticketsteuer für Flüge senken, um Fliegen günstiger zu machen und den Luftverkehr zu stärken. Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (BDO) kritisiert dies als klimapolitisch falsches Signal, da ausgerechnet der Bus – der umweltfreundlichste und mittelständisch geprägte Verkehrsträger – weiterhin den vollen Mehrwertsteuersatz zahlen muss. Um nachhaltige Mobilität fair zu fördern und den Mittelstand zu entlasten, ist ein reduzierter Mehrwertsteuersatz für den Bus dringend erforderlich.

Während Airlines künftig durch die gesenkte Ticketsteuer entlastet werden, bleibt der Bus – der umweltfreundlichste und mittelständisch geprägte Verkehrsträger – weiterhin mit der vollen Mehrwertsteuer belastet. Während der SPFV vom reduzierten Mehrwertsteuersatz profitiert und internationale Flüge vollkommen von der Mehrwertsteuer befreit sind, wird gilt für Fern- und Reisebusse weiterhin der volle Satz von 19 Prozent.

„Es ist klimapolitisch vollkommen widersinnig, das Fliegen günstiger zu machen, während der klimafreundliche Busverkehr weiterhin voll besteuert wird“, erklärt Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des BDO. „Wenn die Bundesregierung die Ticketsteuer im Luftverkehr senkt, muss sie jetzt zwingend auch beim Bus handeln. Sonst sendet sie das falsche Signal und schwächt ausgerechnet den Verkehrsträger, der sehr günstige Emissionen pro Fahrgastkilometer aufweist.“

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de