11.12.25
In seiner letzten Sitzung hat der Aufsichtsrat der DB InfraGo AG einer neuen Organisationsstruktur des Netzbetreibers zum 1. Januar 2026 mit sechs statt acht Vorstandsressorts zugestimmt und neue Vorstandsmitglieder bestellt. So soll dem Neuanfang an der Konzernspitze, der im Zusammenhang mit dem Wechsel in diesem Jahr von Richard Lutz zu Evelyn Palla eingeläutet wurde, an bei der Infrastruktur Nachdruck verliehen werden. Imke Kellner übernimmt als Vorständin das neue Ressort Fahrweg.
Die promovierte Maschinenbau-Ingenieurin wechselte 2023 zur DB InfraGO und leitete seitdem das Anlagen- und Instandhaltungsmanagement Ost. Sie war zuvor jahrelang im produktionstechnischen Bereich unter anderem als Werkleiterin und Geschäftsführerin tätig.
Als Vorständin des Ressorts Personenbahnhöfe wurde Katja Hüske berufen. Derzeit ist sie in Personalunion Leiterin Grundsätze Infrastrukturplanung und -projekte und Leiterin Infrastrukturprojekte Nord. In ihren mehr als zwanzig Jahren bei der Deutschen Bahn war sie in verschiedenen Funktionen und Geschäftsbereichen, u. a. bei der DB ProjektBau GmbH und der DB Engineering und Consulting, tätig. Sie folgt auf Ralf Thieme, der das Ressort Personal übernimmt.
Vor seiner Berufung als Vorstand Personenbahnhöfe in der DB InfraGO AG verantwortete er vier Jahre das Personalressort bei der DB Station&Service AG. Er ist seit 2002 bei der DB und war in verschiedenen Funktionen im Personalbereich tätig. Er tritt die Nachfolge von Heinz Siegmund an, der Ende des Jahres in den Ruhestand eintritt. Gerd-Dietrich Bolte wird Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte. Bolte ist seit 1996 in verschiedenen leitenden Funktionen im DB-Konzern tätig, u.a. als Leiter Investitionscontrolling und als Bereichsleiter Projektmanagement und CIO bei der DB ProjektBau GmbH.
In den letzten zehn Jahren verantwortete er Großprojekte und Infrastrukturprojekte in der Region Mitte. Philipp Nagl als Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG und Jens Bergmann als Vorstand Finanzen/Controlling bleiben in ihren bisherigen Funktionen.
„Wir bauen eine bessere Bahn. Mit diesem Ziel sind wir angetreten, um ein Unternehmen zu gestalten, das den hohen Anforderungen an eine leistungsfähige Infrastruktur, moderne Anlagen, attraktive Bahnhöfe und einen zuverlässigen Betrieb gerecht wird. Mit der Neuaufstellung machen wir einen weiteren Schritt hin zu einer starken Organisation: mit einer schlanken Führungsstruktur, mehr unternehmerischer Verantwortung vor Ort und klarer Zuständigkeit für unsere Produkte in den jeweiligen Ressorts“, so Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO.
Nagl: „Herzlich danken möchte ich den bisherigen Vorständen Heike Junge-Latz, Christian Gruß, Klaus Müller und Heinz Siegmund. Sie haben unschätzbare Beiträge zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens geleistet.“ Die DB InfraGo ist zwar Teil des DB-Konzerns, soll aber gemeinnützig agieren. Sie wurde Ende 2023 aus DB Netz und DB Station und Service gebildet.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de