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Berlin: Free2Move mit Vansharing

16.12.25

Der Mobilitätsanbieter Free2move erweitert sein Angebot an Shared-Mobility Lösungen in Deutschland und nimmt den Opel Movano L2H2 in seine Flotte in Berlin auf. Mit diesem Pilotprogramm testet das Unternehmen das Interesse an größeren Nutztfahrzeugen und erweitert sein Angebot um eine neue Fahrzeug-Kategorie. Der neue Service adressiert die steigende Nachfrage nach flexiblen Mobilitätslösungen und Transportfahrzeugen in der deutschen Hauptstadt, eine der dynamischsten Regionen bei Wohnmobilität.

Dieses Pilotprogramm soll das Interesse der Kunden an größeren Nutzfahrzeugen im Sharing-Betrieb evaluieren. Öffentliche Daten des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg zeigen, dass die Umzugsaktivität in Berlin besonders hoch ist, vor allem unter jungen Berufstätigen und Studierenden. Diese Gruppen nutzen häufig kurzfristige DIY-Umzugslösungen über kurze Distanzen. Gerade in Stadtteilen mit vielen Wohngemeinschaften oder Studentenunterkünften sorgt die hohe Fluktuation für einen stetigen Bedarf an erschwinglichen Transportlösungen.

Dies hat die Entscheidung von Free2move, die neuen Opel Movano XL als erstes in Berlin zu testen, maßgeblich beeinflusst. Der Opel Movano L2H2 gehört zur XL-Kategorie und bietet einen großzügigen Laderaum, wodurch er sich als praktische Lösung für eine Vielzahl von Situationen eignet. Ob Umzüge, Transporte von Möbeln oder Haushaltsgeräten, professionelle Ausrüstung, Eventlogistik oder Sportequipment – der Opel Movano ist ein typisches Nutzfahrzeug.

Opel gehört seit einigen Jahren zum französischen Automobilkonzern Stellantis, dessen Teil auch Free2Move ist. Er ist baugleich mit Modellen von Fiat, Peugeot und Citroën, die ebenfalls zu Stellantis gehören. Mit bis zu 17 Kubikmetern Ladevolumen, zwei Tonnen Nutzlast und einer Anhängelast von bis zu drei Tonnen ist er für nahezu jede Transportaufgabe geeignet. Dank moderner Fahrerassistenzsysteme, niedrigem Verbrauch und cleverem Innenraumkonzept vereint der Movano Komfort, Effizienz und Sicherheit.

Der Service funktioniert vollständig über die App und kommt ohne herkömmliche Mietstationen aus. Im Einklang mit der Mission von Free2move, Mobilität zu vereinfachen und größtmögliche Flexibilität zu bieten, wird der Movano ausschließlich zum Stundentarif angebot, wodurch eine minutengenaue Abrechnung entfällt. Zudem kann er zu einem Tagessatz von 99,99 Euro angemietet werden. Dies kommt Kunden entgegen, die einen höheren Transportbedarf haben und dadurch eine längere Nutzungsdauer benötigen.

„Das Pilotprogramm soll die Akzeptanz größerer Nutzfahrzeuge innerhalb eines Carsharing-Angebots untersuchen. Ihre Nutzung unterscheidet sich klar vom klassischen Pkw-Carsharing“, so Lotfi Louez, CEO von Free2move. „Wir sind stets auf der Suche nach neuen Lösungen, die die Logistik in Städten und Vororten erleichtern.“ Im Januar folgen weitere Fahrzeuge in Köln und Düsseldorf, dann eine bundesweite Ausdehnung.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de