16.12.25
Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) geht mit dem neuen Projekt RNN_RIDE einen entscheidenden Schritt in Richtung eines zuverlässigeren und kundenfreundlicheren Nahverkehrs. Ziel ist es, die Qualität im Busverkehr künftig digital zu erfassen und systematisch zu verbessern. Für Fahrgäste bedeutet dies, dass in naher Zukunft nur noch eine zentrale Anlaufstelle für alle Anliegen geschaffen wird, die schnellere Rückmeldungen, verbesserte Zuverlässigkeit und mehr Transparenz im ÖPNV gewährleistet.
Ziel ist, dass Busse pünktlicher, sauberer und die digitale Auskunft in den Fahrzeugen verbessert werden. Auch die klarere Kennzeichnung sowie ein deutlich verbessertes Erscheinungsbild der Haltestellen soll ein langfristiges Ergebnis sein. Herzstück des Projekts wird eine digitale Qualitätsdatenbank, die sich aus drei Quellen speist: Vor-Ort-Kontrollen durch geschulte Kontrolleure, Kundenimpulse über ein neues Kontaktformular und eine zentrale E-Mail-Adresse (service@rnn.info) sowie die automatisierte Analyse von Echtzeitdaten.
Seit Juni 2025 werden per App direkt an Fahrzeugen und Haltestellen etwaige Qualitätsmängel erfasst. Die Rückmeldungen der Fahrgäste werden gebündelt und sollen künftig in die digitale Datenbank einfließen. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesverkehrsministerium im Rahmen des Programms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ mit etwa 868.000 Euro aus Bundesgeldern.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de