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Metropol-Modellregion wird erweitert

28.01.26

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (beide CDU) und Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) wollen gemeinsam die Zukunft der Mobilität stärken. Die bereits zwischen dem Bund und Hamburg bestehende Metropol-Modellregion Mobilität wird damit um das Land Berlin erweitert. Um Innovationen im Verkehrsbereich voranzubringen, werden sie bei Mobilitätsprojekten künftig enger kooperieren und haben dazu die Absichtserklärung „Metropol-Modellregion Mobilität“ unterzeichnet.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Regionen, die frühzeitig in moderne Verkehrskonzepte investieren, stärken ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und setzen wichtige Impulse für technologische Innovationen. Daher begrüße ich Berlin als neuen Partner für die Metropol-Modellregion Mobilität sehr. Sowohl die Freie und Hansestadt Hamburg als auch das Land Berlin bringen wegweisende Projekte in den weiteren Aufbau der Initiative ein. Besonders freut mich, dass beide Metropolen auch einen Schwerpunkt auf die Entwicklung des autonomen Fahrens legen. Denn: Autonomes Fahren ist der Schlüssel zur Mobilität der Zukunft. Hier wollen wir Deutschland zu einem weltweit führenden Innovations- und Produktionsstandort für autonomes Fahren machen.“

Ziel der „Metropol-Modellregion Mobilität“ ist die Entwicklung und der Aufbau eines vollständig neuen, digitalisierten und vernetzten urbanen Mobilitätssystems unter Nutzung des technischen Fortschrittes. Durch einen kontinuierlichen Austausch soll die Umsetzung von Mobilitätsprojekten beschleunigt und begleitet werden. Die Ergebnisse sollen auf andere Regionen übertragen werden können.

In der „Metropol-Modellregion Mobilität“ sollen Projekte mit anderen Ländern, der Europäischen Kommission, Wirtschaft und Wissenschaft identifiziert und umgesetzt werden. In der Absichtserklärung werden drei Berliner Projekte ergänzend zu Projekten in Hamburg festgehalten: Der Einsatz einer Flotte selbstfahrender Shuttles der Automatisierungsstufe 4 im Nordwesten Berlins für eine bessere Anbindung an den konventionellen öffentlichen Verkehr, die Entwicklung und Verstetigung von intelligenten Verkehrssystemen sowie die Harmonisierung mehrerer Projekttestfelder und zuletzt die verstärkte Nutzung innovativer Verkehrsdaten, wie z. B. Bewegungsdaten von Sharing-Fahrrädern (Floating Bike Data) für eine zukunftsgerichtete Verkehrsplanung vor Ort.

Für die Metropol-Modellregion Mobilität wurde bereits ein Beirat etabliert, in den Vertreter der Beteiligten berufen wurden. Die Initiative ruft Kommunen und Länder dazu auf, sich der Metropol-Modellregion Mobilität anzuschließen und gemeinsam die Zukunft der Mobilität aktiv zu gestalten.

Ute Bonde: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen eine Stadt, in der Mobilität sicher, klimafreundlich, bezahlbar und für alle Menschen zugänglich ist. Neue Technologien, insbesondere das automatisierte und vernetzte Fahren, spielen dabei eine entscheidende Rolle.“

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de