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RMV testet Akkuzug für ein Jahr

02.02.26

Seit Mitte Dezember läuft der einjährige Testbetrieb eines batterieelektrischen Zugs auf der RB21 „Ländchesbahn“ zwischen Wiesbaden und Niedernhausen. Er ist auf ausgewählten Fahrten im Einsatz und ersetzt dabei klassische Dieselfahrzeuge.

„Wir sind offen für neue Ideen und klimafreundliche Technologien, die zeigen, wie ein moderner und verlässlicher Nahverkehr funktionieren kann. Denn Hessen braucht schnelle, alltagstaugliche und zuverlässige Lösungen. Besonders dort, wo die Herausforderungen groß sind – etwa, wenn Oberleitungen wie auf der Ländchesbahn kurzfristig nicht realisierbar sind. Die Erfahrungen aus dem Testbetrieb des Batteriezugs sind daher für uns bei der Suche nach pragmatischen, umweltverträglichen Modellen sehr wertvoll“, so Hessens Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD).

„Rund ein Drittel der Bahnstrecken in Hessen haben keine Oberleitung und werden heute mit Dieselzügen betrieben“, so RMV-Geschäftsführer Knut Ringat. „Während auf dicht befahrenen Strecken die Nachrüstung einer elektrischen Oberleitung das Mittel der Wahl ist, sorgen Batteriezüge für lokale CO2-freie Mobilität ohne Bau einer Oberleitung auf der gesamten Strecke. Das bietet die Chance, bei Neufahrzeugen konsequent auf Dieselantrieb zu verzichten, wie wir es auf der Ländchesbahn ab 2032 vorhaben.“ Das Fahrzeug ist von der HLB über das Siemens-Tochterunternehmen Smart Train Lease GmbH angemietet.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
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Quelle: Zughalt.de