02.02.26
Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) als Auftraggeber hat Ende Januar in Frankenberg erstmals Pläne für die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Hainichen und Niederwiesa vorgestellt. Das Echo der eingeladenen Vertreter der Kommunen, des Landkreises, von Behörden und der Branche war ausnahmslos positiv. Mit Elektrifizierung der Strecke wird die Relation durchgehend elektrisch befahrbar sein. Damit können künftig die modernen eCitylink-Bahnen, die erste ist bereits in Chemnitz zu Testzwecken angekommen, auf dieser Strecke eingesetzt werden.
Man plant den Bau einer Oberleitung auf 17 Kilometern Länge. Die Investitionskosten werden sich auf einen geringen zweistelligen Millionenbetrag belaufen, alle Bahnsteiganlagen sollen erhalten werden. Sven Krüger (parteilos), Landrat im Kreis Mittelsachsen: „Mit Elektrifizierung der Bahnstrecke werden die Region und das Oberzentrum Chemnitz noch besser miteinander vernetzt.
Die Investition ist ein starkes Zeichen für den ländlichen Raum als attraktiver Wohn- und Arbeitsstandort mit guten Verbindungen. Sie sind klare Standortfaktoren, daher sind wir auch daran interessiert, diese weiter auszubauen.“ VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Oberleitungsbau und Erneuerung von Bahnanlagen sind weitere Schritte für die Modernisierung des Chemnitzer Modells. Die künftig eingesetzten eCitylinks fahren wirtschaftlicher und leiser. Wir stellen uns damit einer anspruchsvollen Aufgabe.“
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de