13.02.26
Das regionale Bikesharing-System MyRadl soll ab Frühjahr 2026 im Auftrag der Landeshauptstadt München, des Landkreises Fürstenfeldbruck und von 36 weiteren Städten, Märkten und Gemeinden starten. Insgesamt sind im MVV-Verbundraum knapp tausend Standorte mit rund 6.800 Fahrrädern geplant – sowohl klassische Räder als auch Pedelecs (im Sprachgebrauch oft als E-Bikes bezeichnet). Zum Abschluss der öffentlichen Ausschreibung konnte der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund MVV nun den Zuschlag an die nextbike GmbH erteilen – den Bikesharing-Anbieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot.
Die Vorbereitungen für den Systemstart laufen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD): „MyRadl wird nahtlos in unser bestehendes ÖPNV-System integriert. Das regionale Bikesharing schließt Lücken im Alltag, überbrückt Wege, die zu Fuß zu weit sind, verbindet Stadt und Umland und erleichtert den Umstieg auf Bus und Bahn.“ Das Besondere an MyRadl: Die Fahrräder können über Kommunen- und Landkreisgrenzen hinweg ausgeliehen, genutzt und zurückgegeben werden. Dadurch entsteht ein attraktives Nahverkehrsangebot, das Bus, Bahn, Rad- und Fußverkehr in der gesamten Region gut miteinander verknüpft.
Landrat Robert Niedergesäß (CSU), Landkreis Ebersberg und Sprecher der MVV-Verbundlandkreise: „Das Bikesharing-System im MVV-Gebiet bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine einfach zugängliche und flexible Fortbewegungsmöglichkeit. Denn Mobilität endet bekanntermaßen nicht an Stadtgrenzen – sie ist das verbindende Element unserer Region. Mit der Einführung von MyRadl machen wir einen großen Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität für alle.“
Grundlage für das regionale Bikesharing-System MyRadl ist die intensive Zusammenarbeit zwischen Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), der Landeshauptstadt München und den MVV-Verbundlandkreisen. Auftraggeber sind die Städte, Märkte und Gemeinden sowie der Landkreis Fürstenfeldbruck. Der MVV koordiniert den Systemstart sowie den Betrieb des Bikesharing-Systems MyRadl und ist Schnittstelle zwischen den Kommunen und dem betreffenden Betreiber nextbike GmbH.
MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch: „MyRadl macht den ÖPNV insgesamt attraktiver, da das regionale Bikesharing die Reisezeit von und zur Haltestelle deutlich verkürzen kann. Es ist die ideale Ergänzung, gerade für die sogenannte „letzte Meile“ im ÖPNV – je kürzer die Reisezeit, desto mehr Fahrgäste bekommen wir.“
Geplanter Start des regionalen Bikesharing-Systems MyRadl ist im Frühjahr 2026. Derzeit laufen die Vorbereitungsgespräche mit nextbike. Alle Details zur Nutzung und den Preisvorteilen des kommunal geförderten Systems von MyRadl werden rechtzeitig vor dem Systemstart kommuniziert. Das Bikesharing-System MyRadl wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative mit Bundesgeldern gefördert.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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58453 Witten
Quelle: Zughalt.de