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Infrastrukturoffensive in Wien

20.02.26

Die ÖBB und die Wiener Linien setzen ihre gemeinsame Modernisierungsoffensive für die Wiener Öffi-Infrastruktur fort. In den kommenden Monaten stehen dabei zwei zentrale Bauphasen auf der Wiener Stammstrecke im Fokus: eine erneute Sommersperre zwischen Wien Praterstern und Wien Floridsdorf von 4. Juli bis 6. September 2026 sowie die 14-monatige Hauptsperre zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern ab 7. September 2026.

Die enge Zusammenarbeit beider Partner hat sich in den bisherigen Bauphasen bewährt und wird auch diesmal für gut abgestimmte Alternativen sowie ein weiterhin starkes Öffi-Angebot in Wien sorgen. Nach zwei erfolgreich umgesetzten Sommersperren folgt in den frequenzschwächeren Sommerferien eine weitere Bauphase, um die Modernisierungsarbeiten voranzutreiben. Von 4. Juli bis 6. September 2026 ist die Wiener S-Bahn Stammstrecke zwischen Wien Praterstern und Wien Floridsdorf gesperrt. Zusätzlich sind im August auf den nördlichen Anschlussstrecken zwischen Floridsdorf und Süßenbrunn, Gerasdorf sowie Jedlersdorf weitere Sperren notwendig.

„Der Bedarf an leistungsfähigen Öffis wird weiterwachsen. Mit dem S-Bahn Wien Upgrade machen wir die Wiener S-Bahn bis Ende 2027 zukunftsfit – schnell, schlau und stressfrei. Die bevorstehenden Bauphasen sind gut vorbereitet, die Ersatzverkehre detailliert geplant. Es wird dennoch eine herausfordernde Zeit für alle Fahrgäste, dafür ersuchen wir um Verständnis“, sagt ÖBB Infrastruktur-Vorständin Judith Engel.

Parallel dazu nutzen die Wiener Linien die Sommermonate für umfangreiche Arbeiten im städtischen Netz: 12,5 Kilometer Straßenbahngleise werden erneuert, zudem stehen wichtige Instandhaltungsarbeiten im U-Bahn-Netz an. Mit dem Ende der Sommersperre beginnt die größte Bauphase des S-Bahn Wien Upgrades. Von 7. September 2026 bis Ende Oktober 2027 ist der zentrale Abschnitt der Wiener Stammstrecke zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern für 14 Monate gesperrt.

In dieser Zeit erneuern die ÖBB wesentliche Teile der Infrastruktur, wie Viadukte und Einschnittsmauern, um künftig längere, moderne Züge und ein leistungsfähigeres Angebot auf der Stammstrecke zu ermöglichen.

„Die ÖBB und Wiener Linien arbeiten bei den Baustellen eng und frühzeitig abgestimmt zusammen – diese Koordination ist das Um und Auf. Das gilt für die jährlichen Sommerbaustellen ebenso wie für die große Stammstreckensperre ab September 2026. Ein Jahr lang zusätzliche Fahrgäste – besonders in den Spitzenstunden – zu übernehmen, ist keine Kleinigkeit. Das ist eine Herausforderung, die wir aber gemeinsam meistern: Durch verstärkte Linien, Intervallanpassungen und gezielte Ersatzangebote sorgen wir dafür, dass unsere Fahrgäste trotz Baustellen gut und sicher unterwegs sind“, sagt Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien. In den kommenden Wochen wird es in ganz Wien eine umfassende Kommunikationsoffensive geben.

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de