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Nürnberg: Anerkennung für Coolrider

20.02.26

Unter dem Motto „Hinschauen statt wegschauen“ bildet die VAG Nürnbeg seit fast einem Vierteljahrhundert Jugendliche ab 13 zu Coolridern aus, die bei Konflikten deeskalierend und vermittelnd eingreifen. Letzte Woche nun hat der bayerische Innenminister und Schirmherr der Coolrider, Joachim Herrmann (CSU), den mehr als 250 neuen Coolridern, persönlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz gedankt. Täglich nutzen rund 100.000 Kinder und Jugendliche die Busse und Bahnen der VAG für ihren Schulweg. Auch in ganz Bayern fahren Schüler überwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule. Die Jugendlichen lernen bei der Teilnahme, welches Verhalten in Bussen und Bahnen richtig ist und trainieren Deeskalationstechniken im Alltag.

„Gerade wenn in Bus und Bahn viel los ist, ist ein gutes Miteinander das A und O. Und genau hier setzen die Coolrider an. Sie achten darauf, dass alle fair miteinander umgehen, sie lernen, wie sie deeskalierend helfen können und sorgen dafür, dass wichtige Regeln im ÖPNV eingehalten werden. Sie setzen damit ein wichtiges Zeichen für Zivilcourage und gegenseitigen Respekt“, so VAG-Vorstand Magdalena Weigel und sie fügt hinzu: „Die Coolrider haben sich bewusst für dieses Ehrenamt entschieden – das verdient Anerkennung und Dank. Am langen Ende profitieren alle von der Ausbildung: Die Coolrider selbst, die ihr Selbstbewusstsein und ihr Auftreten stärken können, die Verkehrsunternehmen und die Fahrgäste.“

Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
58453 Witten
Quelle: Zughalt.de