25.02.26
Die SBB reduziert schrittweise weitere Abfallkübel an den Sitzplätzen in Zügen. Ziel ist, die Sauberkeit zu verbessern und gleichzeitig die Reinigung effizienter zu gestalten. Die Umstellung erfolgt bis voraussichtlich Ende 2028 und basiert auf positiven Erfahrungen im Regionalverkehr. Reisende können den Abfall weiterhin in den Abfalleimern im Eingangsbereich der Züge oder am Bahnhof entsorgen. Seit 2021 gibt es in der zweiten Klasse der Regionalverkehrszügen keine Abfallkübel mehr an den Sitzplätzen.
Die Erfahrungen sind positiv und zeigen, dass Reisende die Züge insgesamt als sauberer beurteilen. Deshalb entfernt die SBB die Abfallkübel auch an den Sitzplätzen in der ersten Klasse der Regionalverkehrszüge, sowie in der ersten und zweiten Klasse der Fernverkehrszüge. Die schrittweise Umstellung wird voraussichtlich bis Ende 2028 abgeschlossen sein.
Bei den restlichen Fernverkehrszügen, einschließlich den Zügen, die international verkehren, wird aktuell von einem Rückbau der Kübel an den Sitzplätzen abgesehen, unter anderem weil in den Eingangsbereichen zu wenig Platz ist. Für Reisende besteht nach wie vor die Möglichkeit, Abfall im Zug zu entsorgen. Die großen Restmüllbehälter in den Eingangsbereichen der Züge bleiben bestehen und zusätzlich werden die Papiersammler durch Restmüllbehälter ersetzt, da immer weniger Papierzeitungen in den Zügen entsorgt werden.
Außerdem kann der Abfall an den Bahnhöfen entsorgt werden. An vielen Bahnhöfen gibt es Recyclingstationen, bei denen die Reisenden die Möglichkeit haben, den Abfall nach Wertstoffen getrennt zu entsorgen. So können diese recycelt werden und die Reisenden leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, gleichzeitig sinken auch die Kosten und damit der Zuschussbedarf des Eisenbahnverkehrs.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
Siegfriedstr. 24a
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Quelle: Zughalt.de