04.03.26
Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), begrüßt Planungen zur ÖBB-Reform ausdrücklich. Das Unternehmen soll effizienter gestaltet werden und mehr Handlungsfreiheiten kriegen.
Matthä: „Die ÖBB stehen vor großen Herausforderungen, die Nachfrage im öffentlichen Verkehr wächst kontinuierlich, der Wettbewerb ebenso, darüber hinaus müssen wir uns an die technischen Veränderungen – Stichwort Digitalisierung – rascher anpassen können. Dafür benötigen wir Rahmenbedingungen, die uns beweglicher machen. Wir müssen schneller auf Marktentwicklungen reagieren können – dafür wird es gegebenenfalls auch eine Novelle des Bundesbahngesetzes brauchen.“
Österreichs Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) hat die ÖBB beauftragt, eine Neuorganisation einzuleiten. „Wir bereiten alles vor und werden ein entsprechendes Konzept ausarbeiten, das als Grundlage für die Reform und den Strukturprozess dienen soll. Nun werden wir alles daransetzen, um die Neustrukturierung mit Anfang des Jahres 2027 an die Startlinie bringen zu können“, so der ÖBB-Chef.
Spekulationen über personelle Veränderungen will er nicht zulassen. „Es geht hier nicht um neue Namen oder Köpfe. Es geht darum, eine ÖBB zu stärken, sie resilienter zu machen, damit wir besser auf Krisen und Marktentwicklungen reagieren können.“ Er verweist dabei etwa auf die Covid-Pandemie oder die Flüchtlingskrisen 2015 und 2022.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
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Quelle: Zughalt.de