13.03.26
Das Jahr 2026 startet mit einer Erfolgsnachricht: Nextbike hat im Vergabeverfahren des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV) den Zuschlag erhalten. Damit knüpft der europäische Bikesharing-Marktführer an die Erfolge des vergangenen Jahres an. 2025 hat sich Nextbike international in zahlreichen weiteren Wettbewerbs- und Vergabeverfahren erfolgreich durchgesetzt: 16 neue Systeme in der DACH-Region, Frankreich, Polen, Spanien, Rumänien und Bosnien sowie erstmals auch in Belgien gingen an den Start.
Parallel wurden die Flotten in 28 bestehenden Systemen ausgebaut und um E-Bikes erweitert. Aktuell ist das Leipziger Unternehmen mit rund 115.000 Rädern in über 400 Städten in über zwanzig Ländern präsent. MyRadl, das im April startet, ist das bislang größte Bike-Sharing-System Deutschlands. Geplant ist eine multimodale Flotte in München und Umland mit rund 7.000 Rädern.
„Wir freuen uns sehr, dass das Bikesharing-System im Auftrag der Landeshauptstadt München, des Landkreises Fürstenfeldbruck und von 36 weiteren Städten, Märkten und Gemeinden zusammen mit dem MVV an den Start gehen kann und wir gemeinsam einen weiteren Baustein für zukunftsorientierte Mobilität setzen. So gelingt nachhaltige Anschlussmobilität im Umweltverbund: Sie verbindet eine ganze Region und schafft echte Alternativen zum Auto“, so Sebastian Popp, CEO der Nextbike Group.
Mit einer neuen Radgeneration setzt Nextbike zusätzliche Impulse: Die komplett in-house entwickelten Modelle sind auf hohe alltägliche Belastungen ausgelegt und verfügen über ein vandalismussicheres Lenker-Cockpit mit integrierter Smartphone-Halterung sowie präziser GNSS-Ortung. Die neue Generation wurde 2025 bereits im Realbetrieb in Leipzig, Leverkusen und Wrocław getestet. Und wird in diesem Jahr unter anderem in Berlin, Freiburg, München und Loulé, Portugal, eingesetzt.
Mit der vollständigen Integration von Nextbike Polska in die Nextbike Group wird die betriebseigene Fertigung der Räder und Stationen nachhaltig optimiert und ausgebaut: In einer rund achttausend Quadratmeter großen Produktionsstätte in Warschau werden jetzt täglich bis zu 200 Fahrräder montiert. Neben dem Start von MyRadl in München und Region setzt Nextbike den Wachstumskurs 2026 in weiteren Städten fort. In Freiburg wächst das System „Frelo“ ab März um fast fünfzig Prozent und wird in die Region ausgedehnt, dabei kommen erstmals E-Bikes zum Einsatz.
In Achim und Ottersberg startet im Frühjahr das neue öffentliche Bike-Sharing-Angebot „moin mobil“ mit insgesamt 115 Rädern – fünfzig klassische Fahrräder, fünfzig E-Bikes und 15 Lastenräder. Ebenfalls im Frühjahr nimmt in Aachen das neue kommunale Leihradsystem „Euregiobike“ mit 450 E-Bikes den Betrieb auf. Für 2026 plant Nextbike, in polnischen Städten zusätzliche 1.000 Räder in Betrieb zu nehmen und die Flotte damit auf rund 20.000 Fahrräder auszubauen. Damit festigt Nextbike seine Rolle als polnischer Marktführer.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de