27.03.26
Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens (FDP) kündigt an, zukünftig verstärkt gegen Gewalt in öffentlichen Verkehrsmitteln vorzugehen. „Aggressives Verhalten in Zügen können wir nicht hinnehmen. Wer Fahrgäste oder Beschäftigte beleidigt oder respektlos behandelt, muss mit klaren Konsequenzen rechnen“, so die Ministerin.
Nach den Worten von Lydia Hüskens hat sich das Klima in Zügen und an Bahnhöfen in den vergangenen Jahren spürbar verschlechtert. Respektlosigkeit gegenüber dem Zugpersonal und anderen Fahrgästen sowie verbale, sogar körperliche Übergriffe haben zugenommen. Trotzdem ist das Sicherheitsniveau im öffentlichen Raum in Deutschland insgesamt hoch – auch im öffentlichen Personennahverkehr. Fahrgäste dürfen sich hier sicher fühlen. Vor diesem Hintergrund wurde vereinbart, die Zusammenarbeit zwischen allen Partnern weiter zu intensivieren, ebenso bestehende Maßnahmen gezielt auszubauen und diese durch weitere zu ergänzen.
Diskutiert wurden insbesondere eine verstärkte Präsenz von Sicherheitspersonal, zusätzliche Schulungsangebote für Beschäftigte sowie die Ausweitung von Sicherheitstools, wie beispielsweise die Bodycam, in den Fällen, in denen sie auch von den Mitarbeitern akzeptiert sind. Thematisiert wurde auch der verstärkte Einsatz von Videotechnik an Bahnhöfen zur Aufklärung von Straftaten. Das Land setzt dabei weiterhin auf den Austausch mit allen Beteiligten.
Stefan Hennigfeld
Redaktioneller Leiter
Zughalt e.V.
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Quelle: Zughalt.de